Soso, ihr Psychopathen...

wollt ihr hier n alten Mann verarschen, oder wie soll ich diesen geistigen Dünnschiß sonst interpretieren - ?
Ich werd dem ganzen Kram mal stichpunktartig antworten, da es mir hier zu umständlich ist, jedesmal alles zu zitieren.
Zunächst mal zu dem "Gequatsche" wegen dem total hochgezüchtetem "Kampfsaumoped" (deine Wortwahl, blutrausch) - gemeint war damit entgegen üblichen Alltagsmaschinen der "ready to race" Motor, den diese Teile nun einmal haben und der aufgrund des begrenzten Hubraums sowie des geringen Gewichts und der damit verbundenen Leichtbauweise sowie den - für den Straßenbetrieb "grenzwertigen" - geringen Füllmengen an Kühlflüssigkeit und Öl nunmal leider nicht die gleich hohe Lebenserwartung hat wie z.B. mehrzylindrige Straßenbikes - kannste nachvollziehen, oder !?
Daß dieser Motor mit 46 PS (dachte immer, die 450er lägen so bei etwas über fuffzich) nicht bis unter die Halskrause ausgereizt ist, sei unbestritten - da ginge zweifelsfrei noch mehr... wie lange so ein Gebilde dann bei nur 450ccm noch halten soll, ist fraglich - und so wird man sich bei Husqvarna schon etwas dabei gedacht haben, denn schließlich will man die Karre ja ganz nebenbei auch noch verkaufen und so schielt man nicht ganz unbewußt auch auf die Klientel, die damit nicht nur Rennen fährt - dennoch läßt sich der ursprüngliche Charakter der Maschine nicht verleugnen. Und als solcher ist er für den üblichen Straßenbetrieb noch weniger geeignet als es der der 510er schon ist - wobei ich nicht behaupten will, daß dies generell unmöglich ist - wie gesagt - unter Beachtung gewisser Spielregeln kann man durchaus vergleichsweise lange daran Freude haben.
Dazu gehört aber auch, daß man den Motor nicht dauernd bis in den Begrenzer prügelt - und bei dieser Gelegenheit : Sry @ SvenA110, aber du schreibst in deinem Eingangspost ->
Ich wende mich bewusst an die Supermotofraktion denn ihr Fährt ja immer auf der Strasse. Und zwar Drehe ich den Motor sehr oft in jedem Gang bis 8500 manchmal auch höher.
- was soll ich als Leser so einer Aussage nun denken - gerade, wenn dir der Motor nun nicht zum ersten Mal abkackt ?!?
Da du im ersten post nichts - wie in post Nr. 2 - an weiteren Angaben zu deiner Entlastung geschrieben hattest ging ich ehrlich gesagt davon aus, daß das hier a) ein fake ist, oder b) ein Vollgasidiot am Werk war, der seine Husky sinnlos mit dem Gas am Anschlag auf der Straße fertig macht... gibt ja so welche... ! Und egal was andere sagen - ich halte nur 2h Einfahrtzeit für einen neugelagerten Motor für zu kurz. Völlich wuppe, ob nun im Gelände oder sonstwo gefahren. Mindestens 5-8 h nicht über 5-6000 Touren hätten es schon sein dürfen... vielleicht aber auch Ansichtssache. Genauso die Warmlaufphase - du glaubst doch wohl nicht im Ernst, @mco, daß dein Motor nach "ein bißchen warmfahren" und anschließend stehendem Motor - selbst nach einer Stunde Wartezeit - wieder eiskalt ist !? Und da sind wir wieder beim Wettbewerb, bei dem ganz andere Voraussetzungen und Wartungsintervalle gelten - Husqvarna z.B. gibt für Wettbewerbsfahrzeuge ähnlich wie Husaberg glaube ich gerade mal 30 Tage Garantie, danach is Essig - und die werden wissen warum !
Wer mir hier erzählen will, daß üblicher 4-T. Otto-Motor relevanter Hubraumklasse, egal welcher Bauart - ob nun Ein- oder Mehrzylinder/Renn- oder Straßenmaschine unter schonendem Einsatz mit durchschnittlichen Drehzahlen und unter Berücksichtigung häufigerer Lastwechsel weniger Lebenserwartung haben soll als einer, der auf Rennen ständig an seine Leistungsobergrenze gedrückt wird, hat nicht alle Tassen im Schrank.
Was die sog. "Rennmotoren" und deren Leistungsausbeute betrifft, so liegt einzig Tuller nicht daneben, wenn er sagt ->
Die Motoren dieser Motorräder sind ganz besonders darauf ausgelegt, in allerhöchsten Drehzahlregionen maximale Leistung zu bringen.
Der Deibel steckt da im Detail... "Maximale Leistung zu erbringen" heißt nicht "maximale Lebensdauer zu gewährleisten" ! Im übrigen erwartet man unter Wettbewerbsvoraussetzungen auch nicht wirklich, daß ein Motor möglichst lange lebt, sondern die Kiste soll möglichst schnell möglichst maximale Leistung freisetzen - damit man das mehr als nur im Einwegbetrieb geregelt kriegt, werden die Wartungsintervalle gegenüber einer im Straßenbetrieb befindlichen Mühle stark herabgesetzt, aber auch dann muß man dem gegenüber - wenn auch nicht zwangsläufig - mit einem vorzeiteigen Ableben einzelner Motorbauteile rechnen. Ist doch auch einleuchtend - mehr und stärkere Beanspruchung einzelner Bauteile ziehen entsprechend mehr Verschleiß nach sich - wie gesagt, ich rede hier nicht von kilometerlang untertourig im Langstreckenbetrieb gezuckelten Moppeds - daß das schädlicher für den Motor ist, als ein Renneinsatz bestreitet niemand.
Nochmal @ mco
Ich denke der Mech, hat den Motor trocken zusammengebaut ohne die Lager ect. ein bischen mit Fett o. Öl zu benetzen, da kann sowas schon mal einlaufen.
Einem Mechaniker, der sowas macht, gehört der Schraubenschlüssel vor´n Brägen gehauen, statt in die Hand gedrückt...
Neuer Kolben u. Ringe ist auch nicht so ultrasensibel, Bei richtigen Rennmppeds läuft "Einfahren" so :
Motor gemacht, 10min auf der Strecke mit Halbgas, danach Feuer frei.
Nach dem Turn das Öl raus mit Filter, und der Bock ist eingefahren.
Wenn du das damals bei deiner 570er auch so gemacht hast, wundert mich garnichts mehr...
