Wieder Motorschaden, liegt es vielleicht an mir

Für die Huskys aus Varese mit den 17 Zoll Schuhen. (Na gut, 16,5" vorne is auch OK :-) )

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SvenA110
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Wieder Motorschaden, liegt es vielleicht an mir

Beitrag von SvenA110 »

Hallo,

an meiner TE450 Bauj. 2005 gibt es wieder ein Motorproblem, bei meiner letzten Ausfahrt auf der Strasse fing der Motor plötzlich an zu Stottern und hatte keine Leistung mehr, als ich angehalten hatte ging der Motor aus und lies sich nicht mehr Starten, hab dann an einem starken Gefälle das Motorrad angeschoben, der Motor sprang an aber hatte deutliche Laufgeräusche die vorher aber nicht zu hören waren und ging bei niedriger Drehzahl sofort wieder aus. Ich vermute ein Problem mit den Ventilen.
Ich wende mich bewusst an die Supermotofraktion denn ihr Fährt ja immer auf der Strasse. Und zwar Drehe ich den Motor sehr oft in jedem Gang bis 8500 manchmal auch höher. Da hab ich wohl das Ding überdreht oder was meint Ihr, der Motor muss das doch aushalten.
Übersetzung Fahre ich auf der Strasse 16/45 und immer Lastwechsel.

Habe den Kopf abgenommen aber man sieht nichts, könnten es die Ventilsitzringe sein, hab die Ventile noch nicht ausgebaut.
Kurbeltrieb und Kolben sind vor ca. 400km Überholt worden.

Gruß Sven




:hva:
MarcO #113
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Beitrag von MarcO #113 »

:kadw: .... kauf Dir ne KTM
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Huskyschrauber
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Beitrag von Huskyschrauber »

Such du dir ein neues Forum!!!!!!!!!!!!

Solche Kommentare sind echt für den Arsch.
MarcO #113
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Beitrag von MarcO #113 »

na na na ....wer wird denn gleich pipi in den Augen bekommen :keks:

wenn mein Hund rumzickt wie oben beschrieben...schieb ich die Karre nicht noch den Berg runter .... und immer schön am Kabel ziehen...ist seeeehr gut ... da halten die 450er ewig :tricky: ....

deswegen der Kommentar


aber Du bist ja der HUSKYSCHRAUBER .... bist ja dann anscheinend vom Fach.... dann lass mal hören.


Und keine Angst....ich bin nur nebenbei hier im Forum....wenn ich mal wieder richtig lachen will gibts hier immer was :ldeff:
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SvenA110
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Beitrag von SvenA110 »

Hi,

Huskyschrauber du hast wohl den Marco gemeint, da muß ich dir recht geben.

Marco, klar hab ich die Mühle den Berg runter angeworfen und bin dann mit Vollgas runtergebrettert, das bisschen geklapper wird schon wieder weggehen. Und dann hoppla ist das Ding ganz kaputt. :cry:
Und wenn ich das den Motor falsch behandle das sags einfach Punkt.
Du gehst wohl immer davon aus daß alle die hier eine Frage stellen Blöd sind :evil: es sind nicht alle so hell wie du. :cry:
Vielleicht solltest Du meine Frage nochmal langsam durchlesen.
Bin auch dafür das Du im falschen Forum bist.
Das macht wirklich keinen Spaß mehr hier.

Sven

:bbes: :h:
Hetzer
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Beitrag von Hetzer »

Da bin ich anderer Meinung - und um mal was zu Marcos´ Ehrenrettung beizutragen: Du hast da einen 450 ccm (!) Eintopf, der - sollte er offen sein, wovon ich mal ausgehe - ohnehin schon bis an die Grenze des Machbaren hochgezüchtet ist. Den dann noch auf die Art und Weise zu Grunde zu richten, wie du das im Eingangspost beschreibst, geht gegen alle Regeln der Logik und damit noch nicht genug stellst du dich am Ende hin und lamentierst etwas von "das muß der Motor doch aushalten !" - !?!

Sei froh, daß mein erster post von gestern nicht durchging (Verbindungsprobleme), denn da hatte ich noch was ganz anderes geschrieben... !

Für den Straßenbetrieb solcher Mopeds gibt´s einige Regeln, wenn du da länger Freude dran haben willst:
Grundsätzlich sind diese Kisten für den Kurzstreckeneinsatz auf engen, kurvigen Parcours gedacht, auf denen, man nicht selten gerade mal bis zum 3. Gang hochschalten kann und sich der in den Kurven Motor nach kurzen Vollgaseinlagen immer wieder ein wenig erholen kann - anders als auf der Straße, wo man nicht selten kilometerlang am Anschlag rumbügeln kann und ein Lastwechsel nicht in der gleichen Weise wie auf der Bahn möglich ist.
Im Straßenbetrieb z.B. fahre ich meine Mühle auf etwas längeren Etappen meist so um die 100 - 120 km/h und wenn ich kurvige Strecken finde, auf denen ich richtig Gas geben kann, folgt danach immer wieder eine längere Erholphase für den Motor - Höchstgeschwindigkeiten sind mit einigen wenigen Ausnahmen tabu und dauern i.d.R. nie länger als 1-3 Minuten.
Wenn der Motor andere Geräusche als die mir üblich bekannten von sich gibt, mach ich sie aus und fahre nicht eher weiter, als bis ich die Ursache dafür kenne - und - mit einem neu gelagerten Motor ohne Einlaufphase im Vollgasbetrieb rumzudreschen, bedarf eigentlich auch keines Kommentars mehr, zumal dir das der Mechaniker eigentlich mitgeteilt haben müßte...!

Und als Antwort auf deine eigentliche Frage: Ja, du hast das Teil durch deine Fahrweise aller Wahrscheinlichkeit nach fachgerecht hingerichtet und mich würde auch nicht wundern, wenn du obendrauf noch zum besten geben würdest, daß du deinen Vollgaswahn auch im Kaltbetrieb an deiner Husky abreagierst.
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Matze77
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Beitrag von Matze77 »

Jungs und Mädels vertragt euch!

Wir fahren hier alle die gleichen Kisten und jeder hat hier seine wehwehchen!

Wenn der Ventilsitz sein sollte dann dreh den Kopf auf Kopf und kipp mal Wasser oder Btemsenreiniger oder ähnlich drauf und warte! Sollte sie die Flüssigkeit nach unten verflüchtigen dann hat eins deiner Ventile oder sitze a treffen! Muß dann halt alles ausbauen und nachmessen! Ist net schwer!

Aber du sagstes ja das er deutliche Laufgeräusche macht! Pleullager? Kurbelwellenlager? Kolbenbolzen eingelaufen? usw.

Scheiß Ferndiagnosen
Gruß Matze

---------------------------
96`Te 610
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SvenA110
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Beitrag von SvenA110 »

Hallo,

warum werde ich immer so angepisst.
Hetzer:
Lese nochmal, ganz langsam meinen anfangs Thread, ich würde niemals wie Du einen TE Motor bis 3min Vollgasfahren und bin auch nicht schneller als 120km/h gefahren,wohlgemerkt mit einer Übersetzung 16/45. Ich Drehe die Gänge voll aus, aber nicht im 6ten minutenlang Vollgas. Und von was soll sich der Motor erholen??
Ausserdem wurde der Motor 2h eingefahren, halt nicht auf der Strasse sondern Offroad und natürlich immer Warmgefahren.
Ich habe nicht geschrieben dass ich mit Motorgeräuschen noch weitergefahren bin, Motorgeräusche waren erst zu hören als ich das Motorrad am Gefälle angeschoben hatte, da habe ich den Motor sofort wieder ausgemacht ist doch auch logisch.
Der Mechaniker war ich selbst, kannst ja jetzt behaupten dass da bestimmt etwas falsch zusammengebaut wurde.
Es wäre nicht schlecht wenn Du mal bei den Fakten bleibst und nicht irgendwelche Dinge erfindest die ich nicht geschrieben habe.
Wenn jemand einen Fehler macht muß man doch nicht gleich draufdreschen und irgend welche Fantasien entwickeln, Du musst doch nicht den Motor bezahlen.
Nimm Dir ein Beispiel an Matze77, das ist eine Antwort die OK ist.
Der Name "Hetzer" passt übrigens.

Und wenn ich den Kommentar von Marco#113 Lese,

Zitat: Und keine Angst....ich bin nur nebenbei hier im Forum....wenn ich mal wieder richtig lachen will gibts hier immer was :ldeff:

dann fällt mit gar nichts mehr ein, solche Leute gehören nicht in ein Forum.

Matze: die Geräusche kommen Eindeutig vom Ventiltrieb, ich werde mal die Ventile Testen, Danke. :-P
:evil: Sven
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mimimimi
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Beitrag von mimimimi »

also ich muss dazu 2 kurze statements abgeben:

ist das dein ernst - dass du einen motor im offroad 2 stunden eingefahren bist?
Ich weiss jetzt nicht wie du (vorallem wo) crossen gehst, aber das finde ich doch recht....wenig. kenne kaum strecken wo man ne supermoto (oder war sie da als crosser) gescheit in der kurzen zeit einfahren kann.

und hetzer...

immer dieses gequatsche von wegen total hochgezüchtetes kampfsaumopped... aus 450 ccm 40 und ein paar ps rauszukriegen ist wirklich keine glanzleistung. klar sind die maschinen sportlich ausgelegt aber es ist nicht so, dass die motoren hier nur von werxfahrer hergenommen werden können, weil sie nach 2 turns eh schon abgeraucht sind.

in gebieten fahren wo man oft nicht über den 3ten gang rauskommt? also sorry....
den ersten gang nutz ich schonmal so gut wie gar nicht (ok ist die te variante mit ner etwas schärferen sekundärübersetzung)
und beim 3ten gang hab grad mal 50 drauf wenn ich schätzen müsste (kein tacho)...
ich seh überhaupt kein problem damit die karre wenn sie warm ist vom ersten in den 6ten hochzujagen.
das einsatzgebiet sieht eh vor, dass - wenn man bis in den 6ten fahren kann - bald wieder runtergeschalten wird...

durchschnittswerte der geschwindigkeit bei mir sind so 70. da wird der motor (der eh nicht der stärkste auf der straße ist) schon ausgequetscht...wenn man den auch noch halbherzig fährt geht da ja gar nichts vorwärts.

man sollte halt nur die absoluten grundsachen wie:

nich kalt losballern
und nicht 10 min im begrenzen rumdödeln - wem macht das überhaupt länger als 30 sek spass bei den geräuschen? ich finds eklig! und scheue sogar diese schilder die alle geschwindigkeitsbegrenzungen aufheben wenns mal auf ne landstraße geht.

so :D
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SvenA110
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Beitrag von SvenA110 »

Hi,

ich hab ne TE450 und bin zum einen Feldwege, Crosspiste gefahren, du hast vielleicht recht mit dem Einfahren. Aber zwei Stunden finde ich recht lang. Der neue Kolben braucht sicher eine Einfahrzeit aber die Kugellager?
Gibt es da Richtwerte?, lass mich da gerne belehren.

Sonst gebe ich Dir uneingeschränkt recht.

Gruß Sven
sespri
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Beitrag von sespri »

2h Einfahrzeit auf einer Crosspiste, vernünftig bewerkstelligt mit schönen Lastwechseln, ist ausreichend. Man kann bei den heutigen modernen Materialien das Einfahren auch übertreiben, am Schluss ist das Ding vor lauter Einfahrerei eine lahme Ente...

Kugellager = nix einfahren. Diese Dinger müssen von der ersten Sekunde an funktionieren oder sie sind Schrott....

Und mal ganz ehrlich Jungs. Wenn mir aus heiterem Himmel die Mühle stehen bleibt und ich sie mit (in meinem Fall) kicken nicht anbringen würde, würde ich sie auch den Berg runterrollen lassen um sie in Gang zu bringen. Ich würde das nicht machen, wenn sie laut rasselnd und klappernd stehen bleiben würde, was aber hier nicht der Fall zu sein schien.

Zur Standfestigkeit: Wenn ich der Meinung bin, aus 100 km/h drei Gänge runtersteppen zu müssen und den Motor mit stempelndem Hinterrad aufkreischen zu lassen, bin ich selber Schuld. Aber einen betriebswarmen Motor beim Beschleunigen mit Feeling bis zur Nenndrehzahl - und meinetwegen auch ein bisschen drüber hinaus - drehen zu lassen, muss ein moderner Motor aushalten.

Was jetzt wirklich das Geklapper verursacht hat, wird man per Ferndiagnose schwer festlegen können, zumal bei demontiertem Kopf nichts Offensichtliches erkennbar ist.

Sespri
mco

Beitrag von mco »

2h Einfahrzeit ist ausreichend !
Wenn ich lese "kein Vollgas" ect. bekomme ich echt was an mich.
Das sind Sportmotorräder die müssen das vertragen können, Punkt aus, dafür wurden sie gemacht.

Ich denke der Mech, hat den Motor trocken zusammengebaut ohne die Lager ect. ein bischen mit Fett o. Öl zu benetzen, da kann sowas schon mal einlaufen.
Neuer Kolben u. Ringe ist auch nicht so ultrasensibel, Bei richtigen Rennmppeds läuft "Einfahren" so :
Motor gemacht, 10min auf der Strecke mit Halbgas, danach Feuer frei.
Nach dem Turn das Öl raus mit Filter, und der Bock ist eingefahren.


@SvenA110
Ob was mit den Ventilen o. Ventilsitzen ist kontrollierst du so wie von Matze77 beschrieben.
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

Das sind Sportmotorräder, die müssen das vertragen können, Punkt aus, dafür wurden sie gemacht.
Bei richtigen Rennmoppeds läuft "Einfahren" so :
Motor gemacht, 10min auf der Strecke mit Halbgas, danach Feuer frei.
Nach dem Turn das Öl raus mit Filter, und der Bock ist eingefahren.
Nur so läuft der Hase ... :app1:
Noch 'ne kleine Anmerkung sei mir gestattet:

Die Motoren dieser Motorräder sind ganz besonders darauf ausgelegt, in allerhöchsten Drehzahlregionen maximale Leistung zu bringen.
Kunststück ... :arrow: Wettbewerbsmotorräder !!! :hupf:


Gruß Huskyktuller ;-)
In the beginning Man created God. And in the image of Man created he him ...
mco

Beitrag von mco »

Das gleiche mit der ewigen "Warmfahrerei" !

Wie oft schon diese Situation :
Mopped auf dem Ständer ein bischen warmlaufen lassen, ausgemacht, zum Vorstart geschoben, gewartet,gewartet, gewartet.....
Dann endlich wo der Motor wieder eiskalt war gings los, also angekickt und ab die Post, gleich volles Rohr weil ja Rennen.
Was soll ich sagen, das Teil hält und funzt, keine Spähne im Öl ect.

Wie schon vom Mr. Huskytuller so richtig in ein Wort gefasst :
Wettbewerbsmotorräder !!!

Halbgas und ewiges untertouriges rumgezuckel schadet dem Motor mehr, wie das es gut ist.

Also Hahn auf und ab dafür. ;-)
Hetzer
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Beitrag von Hetzer »

Soso, ihr Psychopathen...:lol: wollt ihr hier n alten Mann verarschen, oder wie soll ich diesen geistigen Dünnschiß sonst interpretieren - ? Bild


Ich werd dem ganzen Kram mal stichpunktartig antworten, da es mir hier zu umständlich ist, jedesmal alles zu zitieren.


Zunächst mal zu dem "Gequatsche" wegen dem total hochgezüchtetem "Kampfsaumoped" (deine Wortwahl, blutrausch) - gemeint war damit entgegen üblichen Alltagsmaschinen der "ready to race" Motor, den diese Teile nun einmal haben und der aufgrund des begrenzten Hubraums sowie des geringen Gewichts und der damit verbundenen Leichtbauweise sowie den - für den Straßenbetrieb "grenzwertigen" - geringen Füllmengen an Kühlflüssigkeit und Öl nunmal leider nicht die gleich hohe Lebenserwartung hat wie z.B. mehrzylindrige Straßenbikes - kannste nachvollziehen, oder !?
Daß dieser Motor mit 46 PS (dachte immer, die 450er lägen so bei etwas über fuffzich) nicht bis unter die Halskrause ausgereizt ist, sei unbestritten - da ginge zweifelsfrei noch mehr... wie lange so ein Gebilde dann bei nur 450ccm noch halten soll, ist fraglich - und so wird man sich bei Husqvarna schon etwas dabei gedacht haben, denn schließlich will man die Karre ja ganz nebenbei auch noch verkaufen und so schielt man nicht ganz unbewußt auch auf die Klientel, die damit nicht nur Rennen fährt - dennoch läßt sich der ursprüngliche Charakter der Maschine nicht verleugnen. Und als solcher ist er für den üblichen Straßenbetrieb noch weniger geeignet als es der der 510er schon ist - wobei ich nicht behaupten will, daß dies generell unmöglich ist - wie gesagt - unter Beachtung gewisser Spielregeln kann man durchaus vergleichsweise lange daran Freude haben.
Dazu gehört aber auch, daß man den Motor nicht dauernd bis in den Begrenzer prügelt - und bei dieser Gelegenheit : Sry @ SvenA110, aber du schreibst in deinem Eingangspost ->
Ich wende mich bewusst an die Supermotofraktion denn ihr Fährt ja immer auf der Strasse. Und zwar Drehe ich den Motor sehr oft in jedem Gang bis 8500 manchmal auch höher.
- was soll ich als Leser so einer Aussage nun denken - gerade, wenn dir der Motor nun nicht zum ersten Mal abkackt ?!?
Da du im ersten post nichts - wie in post Nr. 2 - an weiteren Angaben zu deiner Entlastung geschrieben hattest ging ich ehrlich gesagt davon aus, daß das hier a) ein fake ist, oder b) ein Vollgasidiot am Werk war, der seine Husky sinnlos mit dem Gas am Anschlag auf der Straße fertig macht... gibt ja so welche... ! Und egal was andere sagen - ich halte nur 2h Einfahrtzeit für einen neugelagerten Motor für zu kurz. Völlich wuppe, ob nun im Gelände oder sonstwo gefahren. Mindestens 5-8 h nicht über 5-6000 Touren hätten es schon sein dürfen... vielleicht aber auch Ansichtssache. Genauso die Warmlaufphase - du glaubst doch wohl nicht im Ernst, @mco, daß dein Motor nach "ein bißchen warmfahren" und anschließend stehendem Motor - selbst nach einer Stunde Wartezeit - wieder eiskalt ist !? Und da sind wir wieder beim Wettbewerb, bei dem ganz andere Voraussetzungen und Wartungsintervalle gelten - Husqvarna z.B. gibt für Wettbewerbsfahrzeuge ähnlich wie Husaberg glaube ich gerade mal 30 Tage Garantie, danach is Essig - und die werden wissen warum !
Wer mir hier erzählen will, daß üblicher 4-T. Otto-Motor relevanter Hubraumklasse, egal welcher Bauart - ob nun Ein- oder Mehrzylinder/Renn- oder Straßenmaschine unter schonendem Einsatz mit durchschnittlichen Drehzahlen und unter Berücksichtigung häufigerer Lastwechsel weniger Lebenserwartung haben soll als einer, der auf Rennen ständig an seine Leistungsobergrenze gedrückt wird, hat nicht alle Tassen im Schrank.
Was die sog. "Rennmotoren" und deren Leistungsausbeute betrifft, so liegt einzig Tuller nicht daneben, wenn er sagt ->
Die Motoren dieser Motorräder sind ganz besonders darauf ausgelegt, in allerhöchsten Drehzahlregionen maximale Leistung zu bringen.
Der Deibel steckt da im Detail... "Maximale Leistung zu erbringen" heißt nicht "maximale Lebensdauer zu gewährleisten" ! Im übrigen erwartet man unter Wettbewerbsvoraussetzungen auch nicht wirklich, daß ein Motor möglichst lange lebt, sondern die Kiste soll möglichst schnell möglichst maximale Leistung freisetzen - damit man das mehr als nur im Einwegbetrieb geregelt kriegt, werden die Wartungsintervalle gegenüber einer im Straßenbetrieb befindlichen Mühle stark herabgesetzt, aber auch dann muß man dem gegenüber - wenn auch nicht zwangsläufig - mit einem vorzeiteigen Ableben einzelner Motorbauteile rechnen. Ist doch auch einleuchtend - mehr und stärkere Beanspruchung einzelner Bauteile ziehen entsprechend mehr Verschleiß nach sich - wie gesagt, ich rede hier nicht von kilometerlang untertourig im Langstreckenbetrieb gezuckelten Moppeds - daß das schädlicher für den Motor ist, als ein Renneinsatz bestreitet niemand.


Nochmal @ mco
Ich denke der Mech, hat den Motor trocken zusammengebaut ohne die Lager ect. ein bischen mit Fett o. Öl zu benetzen, da kann sowas schon mal einlaufen.
Einem Mechaniker, der sowas macht, gehört der Schraubenschlüssel vor´n Brägen gehauen, statt in die Hand gedrückt... Bild


Neuer Kolben u. Ringe ist auch nicht so ultrasensibel, Bei richtigen Rennmppeds läuft "Einfahren" so :
Motor gemacht, 10min auf der Strecke mit Halbgas, danach Feuer frei.
Nach dem Turn das Öl raus mit Filter, und der Bock ist eingefahren.

Wenn du das damals bei deiner 570er auch so gemacht hast, wundert mich garnichts mehr... :gagg: :gigs: :bcool: Bild
Zuletzt geändert von Hetzer am 17.09.09 - 19:14, insgesamt 1-mal geändert.
mco

Beitrag von mco »

Hetzer hat geschrieben:
Neuer Kolben u. Ringe ist auch nicht so ultrasensibel, Bei richtigen Rennmppeds läuft "Einfahren" so :
Motor gemacht, 10min auf der Strecke mit Halbgas, danach Feuer frei.
Nach dem Turn das Öl raus mit Filter, und der Bock ist eingefahren.

Wenn du das damals bei deiner 570er auch so gemacht hast, wundert mich garnichts mehr... :gagg: :gigs: :bcool Bild

Dazu muß ich mal meinen Senf zugeben. ;-)
Das kannst du hier so nicht in die Diskussion werfen, die 570er war/ist ein "Langhuber", d.h. der Kolben hat einen viel längeren Weg im Zylinder, wenn der nicht richtig mit Gefühl eingefahren wird, ist schnell Schluß mit Lustig. Dieser Motor hat garnichts mehr mit den aktuellen 450er Motoren gemeinsam, außer das er fossile Brennstoffe in Wärme umwandelt.

Die aktuellen Kurzhuber haben richtige Ölpumpen, die wenn sie aus der Mittagspause wieder da sind, auch ordentlich ihren Dienst tun und dem Motor mit lebenswichrigen Schmiermittel versorgen, sodas er nicht gefahr läuft trocken zu laufen.
Die "Einfahrintervalle" (wenn man das so nennen darf) bei aktuellen Standartcrossern der 450er Riege sind wie oben beschrieben, kann man sogar z.B im Yamahahandbuch nachlesen.

Das ich meine ehemalige SMR570 bestimmt nicht so behandelt habe und mich an die Einfahrempfehlung im Handbuch gehalten habe wirst du dir denken können.
Hetzer
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Beitrag von Hetzer »

Das ich meine ehemalige SMR570 bestimmt nicht so behandelt habe und mich an die Einfahrempfehlung im Handbuch gehalten habe wirst du dir denken können.

Klaro - war auch nur `n joke...:mrgreen: die smilies dahinter sind dir schon aufgefallen, oder !? Bild

btw - du kannst ne Yamsel nicht mit ner Husky vergleichen... auch heute noch nicht, obwohl die Doppelnocker schon ziemlich robuste Kampfschweine sind.
mco

Beitrag von mco »

Hetzer hat geschrieben:
Das ich meine ehemalige SMR570 bestimmt nicht so behandelt habe und mich an die Einfahrempfehlung im Handbuch gehalten habe wirst du dir denken können.

Klaro - war auch nur `n joke...:mrgreen: die smilies dahinter sind dir schon aufgefallen, oder !? Bild

btw - du kannst ne Yamsel nicht mit ner Husky vergleichen... auch heute noch nicht, obwohl die Doppelnocker schon ziemlich robuste Kampfschweine sind.

Ups, ich hab die Smilies hinter meinem Posting vergessen also die hier einfach dahinter denken : ;-) :mrgreen: :blblbl: :fil: :tricky: :zust: :-)x :herz: :h: :hva:

Btw, doch Husqvarna muß sich mit den Markt messen, da tummeln sich 119 Mitbewerber, entweder man verkauft über den Preis (wenn billig sieht der geneigte Käufer über Schwächen leichter hinweg) oder über die Qualität, hier sonnt sich Husqvarna im Licht einer Premiummarke, also sollte diese auch mind. so gut sein, wie bei einer Nipponstandartmöre.
Meine Meinung ist, das wenn man sich ein Motorrad mit begrenzten Einsatzmöglichkeiten für weit über 8500€ zulegt, hat man als Kunde Präzision und perfekte Verarbeitung zu erwarten und zu erhalten.
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Beitrag von AWeSomE »

mco hat geschrieben: Ich denke der Mech, hat den Motor trocken zusammengebaut ohne die Lager ect. ein bischen mit Fett o. Öl zu benetzen, da kann sowas schon mal einlaufen.
also, wenn man lager von nahmhaften herstellern (z.b. SKF, usw...) verbaut, sind die meistens (kommt natürlich auf die lagerart usw an) schon von denen ausreichend gefettet. natürlich gibt es auch lager die man noch etwas mehr fetten muss, aber wer sowas nicht macht, dem gehört wirklich der schraubenschlüssel auf den kopf gehauen. :klopp:
:h: .:S.M.C.R.N-Stammtisch-Beisitzer:. :h:
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Beitrag von Matze77 »

Matze: die Geräusche kommen Eindeutig vom Ventiltrieb, ich werde mal die Ventile Testen, Danke. :-P
:evil: Sven[/quote]

Bitte! Ich helfe gerne!
Gruß Matze

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