Falsche Reifengröße Montiert und Heck "flattert"

Für die Huskys aus Varese mit den 17 Zoll Schuhen. (Na gut, 16,5" vorne is auch OK :-) )

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Prof.66
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Falsche Reifengröße Montiert und Heck "flattert"

Beitrag von Prof.66 »

Hi Leute

Ich hab mal eine frage uns zwar hab ich eine 570 SMR , die ich nun Straßen tauglich gemacht habe,

Zuvor war vorne eine 120/60 17 Slick montiert und clever wie ich bin hab ich nicht in den Schein geschaut
und habe mir die gleiche größe für die Straße bestellt und auch Montiert . Es ist ein Michelin Pilot Power in der Größe 120/60 17.

Nun meine eigentliche frage macht sich das Negativ bemerkbar beim Fahren oder hat es sonst irgendwelche Negative effekte wenn ich vorne diese Größe montiert habe.

Bin gestern das erste mal mit der Huski gefahren und habe natürlich keinen vergleich.

Was mir gestern aber gleich aufgefallen ist, das wenn ich etwas schneller fahre oder stark beschleunige wird das
Heck sehr unruhig und ich muss vom Gas gehen sonst wirds sehr ungemütlich.

An was kann das liegen der Hinterreifen ist auch Pilot Power in der Dimension 160/60 17 ,
der Reifendruck war gestern auch etwas hoch bei ca. 2,3Bar kann es daran gelegen haben ?

Wäre für Tipps Dankbar da es so nicht wirklich Spass macht zu fahren
MfG
Mario
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waldy
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Beitrag von waldy »

wieviel km bist du denn bis jetzt gefahren?
du musst die neuen reifen auch erstmal "einfahren"sodass sich die konservierungsschicht auf dem reifen abfährt(mein händler sagt immer 50-100km ca).
und 2,3 ist schon etwas hoch
icg würd vorne 1,8 und hinten 2,0 nehmen ca..
aber da musst du selber experimentieren und schauen welcher reifendruck dir liegt..

hoffe geholfen zu haben
[quote]Der nächste der mir was über meine "schlechte" Husqvarna an der Garage erzählen will, der geht besser innerhalb von Sekunden oder frißt einen 24er Schlüssel.[/quote]
Prof.66
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Beitrag von Prof.66 »

naja gefahren bin ich erst ca 40km Luftdruck hab ich heute mittag mal auf 1.8 vorne und 1.9 hinten reduziert
MfG
Mario
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

Was mir gestern aber gleich aufgefallen ist, das wenn ich etwas schneller fahre oder stark beschleunige wird das
Heck sehr unruhig und ich muss vom Gas gehen sonst wirds sehr ungemütlich.
Was hältst Du von der Idee, die Möglichkeit der Federbeinabstimmung in Zug- und Druckstufendämpfung in 'Tateinheit' des korrekten Durchhanges und Negativfederweges zu nutzen ? :wwwi: :wie:
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Beitrag von Chefkoch »

Das einfahren der Reifen hat damit nichts zu tun. Der 120/60 ist halt weniger hoch und hat etwas weniger Eigendämpfung als ein 120/70, die Front kommt auch um theoretisch 12mm tiefer.
Das bewirkt ein leicht handlicheres aber auch unstabileres Fahrverhalten.
Wenn damit vorher SUMO gefahren wurde ist warscheinlich eh die Geometrie auf Handlichkeit ausgelegt, die Gabel oben durch die Brücken geschoben und das Heck eher hoch eingestellt, ev. auch die Achse zuvorderst im Einstellbereich?
Stell doch erst mal alles in originalzustand, dann bessert es sich wohl schon...

Das Pendeln wird auch davon beeinflusst wie stark man am Lenker hängt, meistens ist es besser den Lenker nur leicht zu halten und dafür mit den Kien am Tank klemmen.

Nur zum Trost, eine KTM SMC 660 pendelt im Originalzustand auch schon ab 100km/h wie sau!
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Beitrag von Prof.66 »

@Tuller was ich davon halte ? Nicht viel da ich in sachen Fahrwerksabstimmung keinerlei erfahrung habe

@Chefkoch danke für deine Antwort werde das mal so machen wie du es gesagt hast
MfG
Mario
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

Nicht viel da ich in sachen Fahrwerksabstimmung keinerlei erfahrung habe
Dann solltest Du Dir ein anderes Fahrzeug zulegen.
Da werden ja Perlen vor die Säue geworfen ...
Dir is' aber schon klar, daß 25 % des Wertes und des Potentiales der Mühle auf die Fahrwerkskomponenten entfallen ? :kratz:
Und die das "A" und "O" sind, ob das Ding das machst, was Du willst ... :wie:

Anscheinend 'rausgeworfenes Geld, oder ? :kvh:


P.S.: Alternative = Schleunigst mit der 'SetUp'-Materie auseinandersetzen ... :Uffbasser:
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Beitrag von Prof.66 »

War mir ja wieder fast klar das sowas kommen muss !

Ich werde mich schon noch damit befassen brauchst dir keine gedanken machen drüber , ich hab das Teil erst 2 Wochen und da kann ich eben noch nit alles wissen
MfG
Mario
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

Nix fia unguat - des is' halt bloß sooo wichtig !!! ;-)
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Beitrag von Prof.66 »

ja das hab ich gemerkt als ich am Sonntag damit gefahren bin, muss mich damit jetzt echt ma befassen
MfG
Mario
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Beitrag von Huskytuller »

Möchte nicht wissen welcher Möchtegernspezialist sich beim Fahrwerkssetup nur verschlimmbessert..
Die probieren's wenigstens ...
Die Dümmsten sind schon die, die Angst davor haben, Fehler zu machen.
Aber je eher und je mehr Fehler 'passieren', ist man in der Lage , diese richtig zu analysieren, desto früher öffnet sich die Tür' zum "gelobten Land", 'Herrschaften' ... :zust:
Und diese Fähigkeiten gibt's nur durch üben, üben, üben ... :zzz:


Gruß Huskytuller :bcool:
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Beitrag von Prof.66 »

So nochmal darauf zurück zukommen,

also die Hintere Achse ist ganz vorne ja das stimmt, bräuchte ich eine neue Kette oder ein anderes Kettenrad,

aber was meinst du damit genau ?
die Gabel oben durch die Brücken geschoben
MfG
Mario
Chefkoch
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Beitrag von Chefkoch »

Vielleicht willst du ja eh die Übersetzung länger machen und müstest dann hinten einen kleineren kranz nehmen, dadurch kann das Rad dann weiter nach hinten genommen werden. Sonst halt ne neue Kette oder als bastelmethode mit einem zweiten Kettenschloss und einem Zwischenglied die Kette verlängern ;-)

Das obere Ende der Gabel ist normalerweise bündig mit der Gabelbrücke (das Teil das die beiden Gabelholme hält). Für mehr Handlichkeit stehen die Gabelholme dann so 1-2cm über die Gabelbrücke aus und die Front kommt dadurch tiefer.
Eifach mopped aufbocken, obere und untere Gabelbrücke lösen und dann die Gabelrohre nach unten schieben und wieder festschrauben, aber unten nicht zu fest anziehen sonst klemmt die Gabel!
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Beitrag von Prof.66 »

ok jetzt weis ich was du meinst, ja die Gabel steht gute 3cm über der brücke da haste recht das werde ich dann auch gleich mal ändern,

und mit der Kette werde ich auch mal schauen ich denke für die Straße wäre eine etwas länger übersetzung gar nicht so schlecht,

eins noch wie erkenne ich , wie ich am besten das Federbein einstelle gibts da irgendein anhaltspunkt ?
MfG
Mario
MX-Steve

Beitrag von MX-Steve »

Servus!

Also ich würde an deiner Stelle nicht nur aufs Federbein schauen, sondern auch auf die Gabel. -Nur beide zusammen aufeinander abgestimmt, ergeben ein harmonisches Fahrverhalten.

Schau mal bei www.pepe-tuning.de auf die HP. Da wird alles erklärt, was mit Fahrwerk zu tun hat. Statischer u. dynamischer Durchhang usw. Dann weißt auch, was du wo einstellst. Handbuch deiner SMR kannste unter www.husqvarna-motorrad.de runterladen. -zum Verständnis.

Teste einfach mal, wieviele Klicks deine Komponenten (Zug- u. Druckstufe) haben und wähle die neutrale Mitteileinstellung.
Z.B.:
Druckstufe Gabel insgesamt 28 Klicks: gewählt 14
Zugstufe Gabel insgesamt 24: gewählt 12
Federbein: dito

Ich bin kein Sumotreiber, aber ich weiß, daß die SMR dasselbe Fahrwerk wie meine TE hat und ich beginne immer in der Mitte zum einstellen und korrigiere je nach Strecke die Einstellungen. Du wirst eher richtung hart tendieren beim Asphalträubern. Musst halt selber testen, was dir am besten liegt von der Vorspannung her und den Abstimmungen Zug- u. Druckstufe untereinander.

unter Forensuche müsstest auch was finden.
Prof.66
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Beitrag von Prof.66 »

Alles klar danke dir !

Werde mir das alles gleich mal anschauen.
MfG
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