herrahnungslos hat geschrieben:Hallo,
bevor ich mein neues Moped kaputmache frag ich lieber mal:
mir hat ein WR360er-Fahrer mal gesagt: einen 2-Takter nie länger Vollgas fahren, als Du Luft anhalten kannst.
Ich kann zwar nicht sehr lange die Luft anhalten, aber wenn man im Herbst übers gepfügte Feld pflügt, sind Vollgasphasen (mit der 125er) bestimmt auch für mich machbar.
In der anderen Richtng, beim Schub, haben 2-Takter ja ebenfalls Besonderheiten. (Der B 1000 hatte sogar einen Freilauf.)
Wie lange kann mit einer WR(125) Vollgas fahren?
Sollte man bei längeren Abfahrten die Kupplung ziehen/Gasstöße oder sowas?
danke schonmal
Generell mögen 1-Zylindermotoren Lastwechsel, denn mit langem Volgasgebolze bekommst Du auch einen Viertakter zuverlässig und schnell klein.
Vollgas oder nicht hängt viel von Bedüsung, Steuerzeiten usw. ab.
Generell würde ich aber dazu raten eine Enduro nicht über längere Zeit am obersten Ende des Resonanzbreiches zu fahren.
Ich habe meine Zweitakter (1Zylinder Enduro/Motocross/SM) bei längeren "Verbindungsetappen" auf der Straße immer beschleunigt und dann mit gezogener Kupplung langsamer werden lassen....wieder beschleunigt usw.
Bergabfahrten habe ich immer mit gezogener Kupplung gefahren und den Motor niemals im Schiebebetrieb laufen lassen. Wenn es doch mal notwendig war, habe ich den Motor "Notgeschmiert" mit Kill-Switch den Motor aus und Gas geben (nicht zu viel, sonst wäscht das Bezin den Schmierfilm weg!).
Übrigens fahre ich immer 1:40, egal was die Hersteller erzählen und würde immer die Ölpumpe abklemmen.
Bei meiner 360er KTM ( Bj.97) ist der aktuelle Kolben ca. 65 Stunden drin und noch voll im grünen Berreich, obwohl ich sogar häufiger mit 17"ern unterwegs bin.
Nachtrag:
Das Bedüsungsproblem welches Du ansprichst hat mich zum 4-Takter gebracht. Ich fühle mich zu alt um bei 1600m die Düsen zu wechseln und aufm weg runter dann nochmal!