Zuverlässigkeit

Hier kann im Rahmen der Netiquette nach Herzenslust geschwafelt werden! Hier kann alles eingetragen werden, was in keines der anderen Foren passt, aber irgendwie mit HVA und Zweiradsport zu tun hat.

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sespri
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Zuverlässigkeit

Beitrag von sespri »

Hallo miteinander

Nachdem ich mir meinen Ärger über den Wasserverbrauch meiner 610te Luft gemacht habe, etwas Grundsätzliches.
Ich bin noch nicht so lange Besitzer einer Husky, aber wenn ich
das Forum durchlese und sehe was so alles kaputt geht, gibt mir
das zu denken. Forumsmitglied Surfer hat gemeint, ich sei ein Glückspilz, 12000km und noch nie Motor offen. Wieso eigentlich!! Vor allem mit was für einer Selbstverständlichkeit
Defekte hingenommen werden die bei einem anderen Kundenkreis schon lange für Zoff gesorgt hätte. Solange der Enduro/Supermoto Fahrer sich einredet, dass es er halt ein
Sportmotorrad hat das gepflegt werden muss damit es läuft wird der Hersteller sich auch keine besondere Mühe geben. Pflege ist schon gut und recht, aber wenn ich lese, dass ein Kickstarter bei einer ach so stabilen Hartenduro abbricht dann gute Nacht. Wie einige von euch vielleicht wissen komme ich von der Technik deshalb denke ich mir ein Urteil erlauben zu können. Das gleiche gilt für die Vollgasfestigkeit, "eine Enduro ist halt nicht dafür gemacht". Bulls.... Ein Standartspruch den ich mir auch schon eingeredet habe!!!! Aber technisch gesehen spricht heutzutage
absolut nichts dagegen. Dauervollgas verträgt kein Motor wirklich
lange aber der Hersteller weiss auch, dass die Möglichkeiten mit einem potenten Auto oder Superbike lange Vollgas zu fahren be-
schränkt sind, daher sicher auch weniger Probleme damit, aber wenn ich höre, dass eine Sumo einen Kilometer Vollgas verträgt und dann frisst ist das ein technischer Mangel den halt der Endurist gottgegeben hinnimmt und durch nichts zu begründen ist. Auch  die vielzitierte Oelpumpe fällt ins gleiche Muster. Wenn der Hersteller das ohne Pumpe löst hat es zu halten, basta. Motor und Kühler im Gelände verschlammt, falscher Gang drin und mit Gewürge aus der Grube = hohe termische Belastung macht alles nichts, aber mit sauberem Kühler im frischen Wind locker über die Autobahn geht nicht, das ist doch pillepalle!! Ob jetzt Husky KTM oder was weiss ich, spielt alles keine Rolle. Bei der 660 KTM Sumo eines Arbeitskollegen hat sich ein Auspuffkrümmer in den Rahmen gefressen. Modell 2003 neu gekauft, Beim 04 Modell hat man das "modifiziert" Blödsinn, einfach das Rohr 5mm länger gemacht jetzt streifts nicht mehr. War wahrscheinlich im
Jahr 2003 technisch noch nicht lösbar. Mach das Mal mit einem BMW Kunden der vielleicht auch noch Dr.jur ist, und seht mal was es für Kundenbriefe hagelt. Ich weiss wovon ich rede, habe lange genug im Kundendienst gearbeitet.
So genug geredet mein Bike ist gebraucht, hat wenig gekostet
und wenn es mir nicht passt muss ich ja keine Husky fahren. Aber ich denke, wir haben es in der Hand was produziert wird und vielleicht möchte ich mir auch mal eine neue Maschine kaufen, dann erwarte ich schon etwas mehr.
Wie seht ihr das? Wird generell zuwenig reklamiert (ich meine damit nicht das niveaulose Gemotze ohne Hintergrund) oder wo seht ihr die Gründe für Qualtiätsmangel.

Gruss Sespri    

     
ulf
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von ulf »

Hallo Sespri

Ganz so extrem würde ich das nicht sehen. Es ist schon ein Unterschied, ob der Motor und Motorrad für Rennzwecke auf leicht und leistungsfähig getrimmt ist, oder eben wie bei der BMW auf alltagstauglichkeit. Da werden dann eben Teile so ausgelegt daß sie nicht so lange halten, aber eben leicht sind. Wenn Du dir mal die Wartungsarbeiten anschaust, die laut WHB nötig sind, dann merkt man schon woher da der Wind bläst. Das hat dann nichts damit zu tun, das sich der Endurofahrer was einredet, sonder das hat schon einen technischen Hintergrund.
Das mit der Autobahn-Fahrerei kan ich mir zwar auch nicht so ganz erklären, aber bei meiner NX650 ist das Öl bei langer Autobahnfahrt immer sehr heiß geworden, im Gelände war das aber auch bei mächtig Schlammbaggerei nie der Fall. Im Mittel ist die hohe Dauerdrehzahl halt warscheinlich doch Materialmordender als das fahren im Gelände.
Wenn Du von der Technik kommst, wirst Du mir ja sicher zustimmen, das ein getuntes Motorrad meißtens nicht so lange hält, wie ein "normales". So sehe ich persöhnlich aber eben die Sportenduros, getunt vom Werk ab ;-) .

Gruß Ulf

PS was mir mehr stinkt sind die exorbitanten Preise, die die Sportenduros mittlerweile erreicht haben, aber das ist wieder was anderes ???
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altmaerker
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von altmaerker »

Was natürlich auch mit zu bedenken ist sind die vorherigen Besitzer der Maschine, den es ist meist unklar, wie diese damit umgegangen sind und in den meisten Fällen schlecht :-/. Meine erste 125 war Bj. 97 (gekauft 01) sie war in einem miserabelen Zustand, dan hatte ich ne nagelneue 125 mit der ich gut bedient war und no Probleme hatte (1Jahr) bis ich sie vrkaufte.
Dan kam meine jetzige 610er man war die fertig, mitlerweile habe ich so ca. 1400,- Euros investiert um sie wieder flott zu bekommen und ich habe mich bisher fast nur auf den Motor konzentriert, das nächste wird dan Fahrwerk und Eektrik sein.
Die meisten Leute, die nicht vom Fach sind also nich so viel Ahnung von Technik haben sehen nur das Fahren und die Technik steht dan an 2ter Stelle wie ihr wist leidet sie nun mal ohne entsprechende Pflege. Es wird an falschen Ecken gespart und so ist dan der Leidensweg von den meisten Motorrädern vorprogrammiert :'(. Ich gebe lieber jetzt ordentlich Geld aus und weis was ich an meinem Schätzchen habe (kenne zudem noch jedes Wehwehchen) und habe somit auf dauer Ruhe bis auf die Defekte beim Stürzen ;D
dreckige grüße peter der meter


Bist ungeschickt, hast linke Hände ?
Läufst gegen Türen und auch Wände?
Kannst nicht schrauben und nicht lenken ?
Hast auch Probleme mit dem denken ?
Kriegst nicht mal Deine Schuhe zu ?
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von altmaerker »

Was natürlich auch mit zu bedenken ist sind die vorherigen Besitzer der Maschine, den es ist meist unklar, wie diese damit umgegangen sind und in den meisten Fällen schlecht :-/. Meine erste 125 war Bj. 97 (gekauft 01) sie war in einem miserabelen Zustand, dan hatte ich ne nagelneue 125 mit der ich gut bedient war und no Probleme hatte (1Jahr) bis ich sie vrkaufte.
Dan kam meine jetzige 610er man war die fertig, mitlerweile habe ich so ca. 1400,- Euros investiert um sie wieder flott zu bekommen und ich habe mich bisher fast nur auf den Motor konzentriert, das nächste wird dan Fahrwerk und Eektrik sein.
Die meisten Leute, die nicht vom Fach sind also nich so viel Ahnung von Technik haben sehen nur das Fahren und die Technik steht dan an 2ter Stelle wie ihr wist leidet sie nun mal ohne entsprechende Pflege. Es wird an falschen Ecken gespart und so ist dan der Leidensweg von den meisten Motorrädern vorprogrammiert :'(. Ich gebe lieber jetzt ordentlich Geld aus und weis was ich an meinem Schätzchen habe (kenne zudem noch jedes Wehwehchen) und habe somit auf dauer Ruhe bis auf die Defekte beim Stürzen ;D
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sespri
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von sespri »

@ ulf und altmaerker

Genau die technischen Eckdaten die unsere Maschinen aufweisen sind nach heutigen Massstäben nicht so extrem. Ich bleibe dabei, wenn man die Literleistung und die max. Drehzahl ansiehst die unsere Moppeds erreichen ist es ein Witz. Pflege
und vor allem ein unverständiger Vorbesitzer machen sicher sehr viel aus. Was mir zu denken gibt sind vielmehr Leute im Forum
die die Marke schon kennen und folglich wissen wie damit umzu-
gehen, die kaufen sich eine neue Mühle aber trotzdem lösen sich Schwingenlager auf oder wie eben der erwähnte Kickstarter.
Überlegt mal, eine Alltagsmotorrad wie die Yam xt hat einen fingerdicken Kickstarter und dann sieh unsere Teile an. So was muss halten auch wenn ein Elefant drauftritt. Das hat nichts mit
Tuning und leicht zu tun. Das sind genau die Dinger die die Kunden verärgert. Und dann, wie Du sagst Ulf, zu Preisen, dass man meinen könnte die Teile sind aus Gold

Gruss Sespri
ulf
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von ulf »

Tja, wenn Du dir die aktuelle XT anschaust, dann fahren da locker 60 bis 80 kg Mehrgewicht am Motorrad herum, die UR-XT war da zwar noch etwas leichter, aber die Motorleistung einer Huski hatte die bei weitem nicht. Ehrlicherweise muß man auch sagen, daß die Konstruktion der Huskies, abgesehen von den ganz neuen, jetzt auch schon 10 bis 20 Jahre auf dem Buckel hat. Man müßte mal abwarten, wie sich die neuen so in Punkto Zuverkässigkeit geben.

Ich muß jetzt aber auch zugeben, daß ich meine TE nicht als Alltags-Motorrad nutze. In der Beziehung stören mich die Wartungsintervalle auch nicht. Die letzten drei Jahre (so lange habe ich Sie) mußte ich auch nichts außerplanmäßig wechseln.

Jetzt frage ich mich aber schon, was Dich dann zur Huski verleitet hat ;).

Gruß Ulf
sespri
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von sespri »

hallo

Da ich so schön in Fahrt bin, nehmt ihr mir sicher nicht übel
wenn ich auf dem Thema rumreite. Nochmals ein paar Gedanken
zum Leichtbau. Wie erreiche ich ein leichtes und trotzdem stabiles Fahrzeug?
1. Durch weglassen unnötiger Bauteile und
2. durch die geeignete Wahl richtiger bzw. hochwertiger Materialien d.h. ich kann die Teile kleiner und dünnwandiger bauen und trotzdem gleiche wenn nicht noch höhere Festigkeit erreichen.
Es kommt immer auch auf den Einsatzzweck darauf an.
Ich habe bei uns mit einem Sumofahrer der in der höchsten Klasse fährt über die Unterschiede von Serien- und Werks-maschinen gesprochen.Z.B.der Rahmen der KTM Werks-maschine ist ca. 3.5 kg.leichter als die Serie!!!! Wohlgemerkt der nackte Rahmen. Von ewiger Haltbarkeit spricht dort niemand das ist mir auch klar. Dort geht es darum so schnell wie möglich zu sein und wenn etwas nicht mehr stimmt wirds ausgewechselt.  
Das ist eine andere Liga, aber wenn leicht jedesmal geringere Haltbarkeit bedeuten würde, würde jedes Flugzeug zusammenkrachen dort spielt es sogar eine Rolle wieviel Kilo Farbe auf den Flieger kommt!!. Ich empfehle auch das Buch über
Fahrradtuning (ja Fahrrad!!!) von Smolik einem anerkannten,
deutschen Ingenieur der sich mit Fahrradtechnik befasst. Unter anderem spricht er über richtigen Leichtbau "Baue leicht damit es hält" absolut kein Widerspruch.
Ich halte nach wie vor fest, dass wir bei unseren Serienmaschinen gerne mit Tuning, Racing und sonstigem Gelaber abgespiesen werden, dabei sind die Teile noch lange nicht am technischen Limit. Um nochmals auf den Anfang zurückzukommen, das Racingargument wird meiner Meinung
zu oft als faule Ausrede gebraucht um uns ruhigzustellen und stillschweigend Kohle für überteuerte Teile aus dem Sack zu ziehen. Noch ein Schlussbeispiel; In Binnenländern sind Schiffsteile oft bis zu viermal teurer als am Meer. "Ja, das sind halt Spezialteile extra für die hohe Belastung auf See usw.usf"
Alles Bulls.... Die Wahrheit ist: Wo ist denn dein nächster Händler wo??? Weit weg, gelle!! Also zahl den Preis oder lass es bleiben mit Bootfahren ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D
That`s business man, nothing else!.
Würde ich auch so machen wenn ich so einen Laden hätte ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D

Naja egal, Huskyfahren macht trotzdem Spass und wie heisst`s
so schön "am Widerstand wächst man"

Schöne Woche noch an alle

Gruss Sespri  



         
 
sespri
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von sespri »

Hallo Ulf

Siehst Du, ich  war so im Schuss, dass ich deine Frage gar nicht gelesen habe.
Wieso ich eine Husky gekauft habe? Berechtigte Frage!
Weil mir das Motorrad gefällt und ich nicht ein 08/15 Mopped
kaufen möchte, dass jeder fährt. Ich nehme auch gerne in Kauf das mich nicht jeder versteht. Muss auch niemand, es muss mir gefallen trotzdem darf/muss man kritisch bleiben, warum habe ich zur Genüge dargelegt.
Ausserdem macht es Spass mit euch zu quatschen :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-*

Schöne Woche noch

Sespri
       
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altmaerker
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von altmaerker »

Naja, Huskys sind aber nich die einzigsten. Husaberg hat ja auch oft mit Zündung zu tuhn und bei KTM gibts auch Probleme mit angescheuerten Federbeinen von nem bestimmten Modell soweit ich das mitbekommen habe und bei den Japanern gibts bestimmt auch die einen oder anderen Probleme. ;)

Dir auch noch schöne Woche ;D
dreckige grüße peter der meter


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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von sespri »

Nicht böse sein, wenn ich mich schon wieder melde, aber
Werkstatt/Technik "Kabel abvibriert" ist genau so ein Beispiel
was ich meine. ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;)

:-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-*

Sespri
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huskyscherben
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von huskyscherben »

Dere,
Husqvarna macht doch auch Modelle, die haltbar sind!
Kauf Dir eine Dual oder sowas die hält!
Jedes Motorrad, das im Gelände bewegt wird, ist anfällig!
Yamaha Fahrer haben die selben Probleme wie Husqvarna Fahrer, wenns ums crossen geht.
Das einer mit einer XT nicht crossen fährt ist doch klar, oder?
Richtiges Motorrad für richtigen Arbeitsbereich, das ist die Devise!
Wenn Du ne reine TE auf der Straße fährst, ist das halt nicht der Hit, die wurde fürs Gelände konzipiert!

Ausserdem sind sportliche Huskies nicht mit Ausgleichswelle ausgestattet, und zum Beispiel auch ohne Drehzahlbegrenzer unterwegs! Dann Vollgas????
Ich fahre jetzt meine dritte.
Warte die Maschinen immer sorgfältig, und hatte noch NIE einen erwähnenswerten Ausfaller!!
Ausser Unfällen natürlich!!!

Flugzeuge fallen doch auch nicht vom Himmel!

so long!

greetz huskyscherben
ZU VERKAUFEN:
WR360-Gabel incl. Brücken und Dorn;
Gast

Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von Gast »

Hoi sespri

....das gibts sogar bei den *zuverlässigen* Bayrischen Mistwagen....linke Tür Kabel abvibriert und andere Kabel auch Scheuerstellen....Aussenspiegel un Fensterheber Out of Control........ganzen Türkabelbaum gewechselt...180 €.....


solong, Steve
sespri
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von sespri »

Nochmals der böse Sespri ::) ::) ::) ::) ::) ::) ::) ::) ::) ::) ::)

Also Kabel abvibriert bei einer SMR, war wohl kaum im Gelände?

Aber lassen wir das, die Sonne scheint heute bei uns und vielleicht kommt der Sommer doch noch.

Und überhaupt, ich liebe euch alle

Love and Peace  :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-*

Sespri
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von altmaerker »

Apprppos Bayrische Mist Wagen,
es gibt`s ja noch die "V"öllich "W"ertlose Marke, da fällt mir ein das es bei den Diesel-Motoren (Bj. um mitte 90er) öfters Probleme mit der Ventilsteuerung gibt oder besser gesagt eine sich lösende/brechende Schraube an der Kurbelwelle, was zur Folge hat, das es den Motor zersägt. Gerade erst vor kurzem solch einen Fall in meinem Betrieb gehabt. Oder Mercedes Actros hat auch Probleme mit der Konstantdrossel die nach und nach durchgebrannt sind was zur Folge hat, das die Zylinderköpfe getauscht werden müssen, also Du siehst, das es auch in anderen Bereichen Probleme mit der Technik gibt. ;)
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ulf
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von ulf »

Hi zusammen

Was dann noch dazukommt ist, das hier im Forum eigentlich die meisten was posten, wenn was kaputt geht. So ein Eintrag, "Ich bin heute schon wieder ohne Defekte gefahren" sind halt auch eher selten ;-), obwohl das vermutlich doch eher der Normalzustand ist.

Auch schöne Grüßen

Ulf
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Huskybrenner
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von Huskybrenner »

Genau das ist es.
Also ich habe die letzten Jahre echt wenig Probleme gehabt.

Erwartet hatte ich viel mehr, aufgrund des vielen Hörensagens.
Die meisten Husky´s werden kaputt geschraubt, oder nicht gepflegt.
Mist passiert überall.
Ihr lacht über mich, weil ich anders bin,
ich lache über Euch, weil Ihr alle gleich seid.

Asphalt ist ein Gefängnis für fehlkonstruierte Fahrzeuge !
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SWISS-Manu
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von SWISS-Manu »

Ich schliesse mich an. Für die Kilometer, die ich mit der 610er runterrassle habe ich weniger, wie die so hochgelobten Reissschüsseln oder gar die Zitrusfrucht aus dem Nachbarland. Und das weiss ich ganz genau, meine Schwester fährt nähmlich eine LC4 und eine CBR. Sie hatte auch schon einiges mit der doch so hochgelobten, nie kaputtgehenden, immer alle Ersatzteil verfügbaren und sowieso so viel besseren KTM.

Und wohl gemerkt, ich bin nicht unbedingt ein Vorbild in Sachen Wartungsintervalle. Alle 3000 km Ölwechsel und Ventile nachtstellen, wenns den wirklich nur noch klappert. Meine TE610 ist bis anhin das günstigste und wartungsärmste Motorrad, dass ich je hatte. Das teuerste sind wohl die Reifen, die ich sehr regelmässig neu brauche... ;D

Grüsse Manuela
Lebendig oder in Form von Motorenstärke - Hauptsache PS!
sespri
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von sespri »

Hallo Leute

Also erst mal ein Dankeschön an alle die sich auf mein Thema
gemeldet haben nur so entstehen Diskussionen.
Aber trotzdem Jungs und Mädels, entweder habe ich mich unklar ausgedrückt oder ihr wittert gleich eine Beleidigung der Husky und lest gar nicht richtig durch was ich geschrieben habe >:( >:(.
Ich habe die Frage in den Raum gestellt ob wir akzeptieren müssen, dass uns unter dem Deckmantel von Tuning allerlei Gesültze untergejubelt wird.
Wenn ihr meine Treads richtig durchlest werdet ihr sehen, dass ich nie gesagt habe Huskys sind schlecht, sondern:
a) ich gesagt habe, dass ich selber eine fahre und wenn es mir nicht passt ich es ja bleiben lassen kann
b) es keine Rolle spielt ob Husky, KTM oder weiss ich wie sie alle heissen
c) mir darum geht, dass wir als Kunden oft genug mit faulen Ausreden (Tuning, Racing etc.) abgespiesen werden.

Ich habe unter anderem das Bootsbeispiel gebracht wo auch einen Haufen Quatsch über "Spezialteile" erzählt wird.

Ein anderes Beispiel, dass in die gleiche Richtung ziehlt. Ein
Freund von mir hat ein Geschäft für Exclusiv Hi Fi.
Unter anderem Anfangs der neunziger Jahre die Marke
Mark Levinson... Verstärkerendstufen der Spitzenklasse mit Preisen bis zu 50000 Euro das Paar!!!!!!. Die Mark Levinson
Philosophie ist/war nur das zu verbauen was für den Klang wichtig ist, folglich hat es auf der Frontplatte nur ein Wippschalter für den Strom. Aber wie sieht der Schalter aus >:( >:( >:( >:( >:( >:( >:( >:( Ein wackeliges 08/15 Plastikteil das auch in einem Kinderspielzeug eingebaut sein könnte. Gleichzeitig kannst Du in ein Warenhaus gehen und an einer
billigen No Name Komplettanlage für 300 Euro Schalter vorfinden die den Namen verdienen. Das ist was ich meine... FINISH!!!!!!
Ich schlag den Nagel auch nicht krumm in die Wand auch wenn er gleichwohl hält. Wieso kann an ich einem Wald und Wiesen Gebrauchsmotorrad ein normal verlegtes Auspuffrohr vorfinden
und an der Hightec KTM Sumo 660 Racing weiss ich noch was  
frisst sich der Krümmer in den Rahmen und das nur weil man das Rohr zu kurz abgeschnitten hat. (Im folgenden Modelljahr "modifiziert".... das ich nicht lache.>:( >:( >:( >:)
Das etwas im Gebrauch kaputt gehen kann ist mir auch klar,
nichts ist vollkommen und die Händler müssen auch irgendwie leben aber manchmal habe ich den Eindruck je exclusiver etwas ist, desto unkritischer die Kundschaft mit der Bereitschaft für etwas Kohle auf den Tisch zu legen das bei einem Billigprodukt
nie akzeptiert würde.

So ich hoffe ihr wisst jetzt was ich meine....
Entschuldigt wenn es jeweils so ausführlich wird, aber wenn ich am Schreiben bin finde ich kein Ende

Trotzdem  :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-* :-*

Sespri  
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Re: Zuverlässigkeit

Beitrag von ulf »

Hallo Sespri

Das Problem ist meiner Meinung nach, daß es bei den Sport-Enduros keine wirklichen Konkurenz gibt. KTM räumt den größten Teil des Kuchens ab. Husqvarna, Husaberg, GasGas usw. werden jeweils aus Überzeugung gefahren und da akzeptiert man dann wohl oder übel auch die schauerlichen Peise wie z.B. ein Kupplungszug 32 Euro (64 DM) oder noch schlimmer ein 410er Kolben für fast 400 Euro. Die schon erwähnten XTs und BMW sind allesamt feine Moppeds, aber eben keine Sportenduros und sooo billig sind da die Ersatzteile auch nicht. Im Prinzip müßte man da das Motrradfahren ganz aufhören, oder selber eins bauen  ;). Abgesehen davon habe ich an meiner guten alten TE noch keine prinzipielle Fehlkonstruktion gefunden. Einzig die Elektrik könnte etwas ordentlicher sein, aber auf der Zielgeraden lassen die Italiener immer ein bischen nach ;) ;) .

Gruß Ulf
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