Spurversatz SM 610
Verfasst: 09.03.06 - 21:37
Hi,
Ende letzten Jahres habe ich mit der neuen 610er endlich MEIN Straßenspielzeug endeckt. (Die Duke wurde ab sofort als "Transportmittel" für den 2-Personenbetrieb degradiert). Abgesehen von Kleinigkeiten wie 2 komplett erblindete Scheinwerferreflektoren und dem lustigen deutschsprachigem Handbuch bin ich seit 1000 gefahrenen km total glücklich. Mir fiel allerdings auf dass die Linkskurven leichter einzulenken waren als die Rechten und ich beim Stoppie einleiten mein Gewicht immer nach rechts plazieren musste um das Heck gerade zu halten.
Einige winterliche Grübelstunden brachten dann Licht in das Dunkel: Der Spurversatz zwischen Vorder- und Hinterrad betrug sagenhafte 24mm. (Parallelität des Hinterrades zur Schwinge wurde genau mit passenden Rundstählen durch Rad- und Schwingenachse vermessen, der Spurversatz mit einem Aluprofilteil an die Felge angelegt). Das Hinterrad stand in Fahrtrichtung gesehen zuweit rechts. Ich vermute dass dies bewußt ab Werk so eingestellt wird um die Zulassung mit einem 160er-Reifen und der TÜV-konformen Kettenfreigängigkeit zum Reifen, zu erreichen. Außerdem war die Kettenflucht vom Getrieberitzel zum Kettenrad ebenfalls um 2mm zu weit rechts. Das Rad habe ich um 6mm weiter nach links nachspeichen lassen und an der Bremsseite 1,5mm Lagerwellenscheiben untergelegt und die gedrehte Abstandsbuchse auf der Kettenseite um 1,5mm abgedreht. Immerhin habe ich jetzt einen Restversatz von 4,5mm erreicht. Jetzt schaut sie auch nicht mehr so krumm aus wenn man sie von hinten betrachtet.
Gefahren bin ich allerdings noch nicht, aber der Frühling soll nun doch ganz schnell kommen! :P
Habe ich ein Sondermodell oder habt Ihr ähnliche "Erfahrungen"
Grüße, Nobby
Ende letzten Jahres habe ich mit der neuen 610er endlich MEIN Straßenspielzeug endeckt. (Die Duke wurde ab sofort als "Transportmittel" für den 2-Personenbetrieb degradiert). Abgesehen von Kleinigkeiten wie 2 komplett erblindete Scheinwerferreflektoren und dem lustigen deutschsprachigem Handbuch bin ich seit 1000 gefahrenen km total glücklich. Mir fiel allerdings auf dass die Linkskurven leichter einzulenken waren als die Rechten und ich beim Stoppie einleiten mein Gewicht immer nach rechts plazieren musste um das Heck gerade zu halten.
Einige winterliche Grübelstunden brachten dann Licht in das Dunkel: Der Spurversatz zwischen Vorder- und Hinterrad betrug sagenhafte 24mm. (Parallelität des Hinterrades zur Schwinge wurde genau mit passenden Rundstählen durch Rad- und Schwingenachse vermessen, der Spurversatz mit einem Aluprofilteil an die Felge angelegt). Das Hinterrad stand in Fahrtrichtung gesehen zuweit rechts. Ich vermute dass dies bewußt ab Werk so eingestellt wird um die Zulassung mit einem 160er-Reifen und der TÜV-konformen Kettenfreigängigkeit zum Reifen, zu erreichen. Außerdem war die Kettenflucht vom Getrieberitzel zum Kettenrad ebenfalls um 2mm zu weit rechts. Das Rad habe ich um 6mm weiter nach links nachspeichen lassen und an der Bremsseite 1,5mm Lagerwellenscheiben untergelegt und die gedrehte Abstandsbuchse auf der Kettenseite um 1,5mm abgedreht. Immerhin habe ich jetzt einen Restversatz von 4,5mm erreicht. Jetzt schaut sie auch nicht mehr so krumm aus wenn man sie von hinten betrachtet.
Gefahren bin ich allerdings noch nicht, aber der Frühling soll nun doch ganz schnell kommen! :P
Habe ich ein Sondermodell oder habt Ihr ähnliche "Erfahrungen"
Grüße, Nobby