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Torque-Berechnung
Verfasst: 10.09.09 - 08:08
von mimimimi
Servus...
welche Faktoren bestimmen das Anzugsdrehmoment einer Schraube?
Gewindegröße oder was?
Hab ne M14 schraube die ich gerne "richtig" festziehen will - leider habsch keinen Plan wieviel nm da so angebracht sind.
Im Internet sind als ganz grobe Richtwerte für M14 ca 40nm angegeben.
Kann das hier jemand bestätigen?
Verfasst: 10.09.09 - 08:30
von stocki
über die richtige Vorspannkraft (Anzugsdrehmoment) kann dir ein Tabellenbuch für Metalltechnik und Stahlbau weiterhelfen.
das hängt nämlich ab von :
Einsatzzweck
Schraubenmaterial
Festigkeit
Gewindematrial (wo die Schruabe eingeschraubt wird)
Metrisch oder nicht
Fein oder Regelgewinde
mfg stocki
Ich glaube
Verfasst: 10.09.09 - 08:31
von poifei
es hat auch was mit dem zu tun wo die Schraube eingedreht wird , Aluminium,Helicoils z.B. sind ja weicher.... Was willst du denn anziehen, wennns um die Husky geht kannst ja in der Anleitung nachschaun, da stehn die wichtigsten Anzugsdrehmomente drinn.
mfg.toni
Verfasst: 10.09.09 - 08:34
von mimimimi
Das Problem ist eben, dass es keine Originalschraube und kein Originalgewinde ist ;)
Die Schraube ist die Ölablassschraube unten am Motor.
Ich werd mich Heute in der Werkstatt nochmal informieren was das genau für ne Schraube ist.
Verfasst: 10.09.09 - 08:46
von stocki
du drehst also eine nicht ori Schraube unten in die Ölablassschraubenöffnung und willst die übermäßig festziehen
einfach mit Handkraft festziehen wie jede andere Ölablassschraube auch
mfg stocki
Verfasst: 10.09.09 - 15:34
von Master_of_Rolex
stocki hat geschrieben:du drehst also eine nicht ori Schraube unten in die Ölablassschraubenöffnung und willst die übermäßig festziehen
einfach mit Handkraft festziehen wie jede andere Ölablassschraube auch
mfg stocki
Nein, das Gewinde unten im Motorblock ist auch nicht mehr original, da seine alte Ölablassschraube durchgedreht hat, d.h. das Gewinde im Motorblock hinüber war.
Was er da jetzt gemacht hat, dass alles wieder funzt, weiß ich leider auch nicht ^^
Verfasst: 10.09.09 - 17:18
von mimimimi
Es ist ein neues Gewinde reingeschnitten und ne m14 drin.
Ich hab nie gesagt das ich die Schraube anballern will...moecht mal wissenwo du das rausliest.
Naja handfest wird's wohl tun
Verfasst: 10.09.09 - 18:23
von felro
Aber nicht unterschätzen, Handfest ist mir ner großen Ratsche net wirklich viel!
Verfasst: 10.09.09 - 20:34
von mimimimi
hajo das weiss ich auch. wollte da jetzt nicht mit nem 2 meter hebel rangehen ;)
werd sie handrest andrehen und dann noch ne halbe umdrehung mit der ratsche hinterher. wenn sie rausfällt - fällt sie raus.
Verfasst: 10.09.09 - 20:41
von Huskytuller
Ich hab nie gesagt das ich die Schraube anballern will...moecht mal wissenwo du das rausliest.
Den hat sicher Dein Username ins grübeln gebracht ...
Gruß Huskytuller

Verfasst: 10.09.09 - 22:19
von tomtom24
da ist doch sicher ne Dichtung drunter oder? Ich mach das immer so: Schraube festziehen bis die dichtung kurz durchrutscht. dann is gut.
Im Bezug auf Deine Aussage des "aussermittigem Einspeichens" könnte ich jetzt auch sagen: nach fest kommt ab.

Verfasst: 11.09.09 - 00:22
von mimimimi
ne dichtung??? also ich hab da bis jetzt noch keine gesehen...
mein satz mit dem aussermittig einspeichen war nicht wirklich ernst gemeint ;) jedem sollte klar sein, dass es spur beeinträchtigt, wenn ich n hinterrad 5 cm nach rechts einspeiche...
Verfasst: 11.09.09 - 00:49
von Huskytuller
ne dichtung??? also ich hab da bis jetzt noch keine gesehen...
Na dann roll ma' am nächsten Baumarkt vorbei - die hamm, wenn Du Glück hast, sogar eine aus Kupfer da ...
Bei der Gelegenheit vielleicht gleich noch 'ne Sicherungsbeilagscheibe (Federring !) mitgenommen ?
Gruß Huskytuller

Verfasst: 11.09.09 - 01:54
von mimimimi
naja...
in die Motorölablassschraube unten gehört ge Gummidichtung? Wo soll die denn sitzen
Als ich den letzten Ölwexel mit der letzten Schraube gemacht hab war da mit Sicherheit keine Gummidichtung.
Kupferdichtung for sure...
Wie es da jetzt drin aussieht weiss ich nicht. Die Werkstatt hat das Gedöns ja ausgebohrt und ne neue Schraube von der Louise reingedreht. Hab nur selber das Öl reingefüllt und bin schnell von dem Verein nach Hause gefahren.
Beim nächsten Ölwexel (den ich eh bald mach...vertrau den Jungs da (Späne vom bohren) nicht so) werd ich mal schauen was für ne Schraube die da genommen haben. Der Drehmomentschlüssel ist auch schon auf dem postalischen Weg zu mir.
Wird doch alles noch gut

Verfasst: 11.09.09 - 06:56
von Huskytuller
werd ich mal schauen was für ne Schraube die da genommen haben
... und für diese Schraube besorgt's Du Dir dann 'ne passende Kupferbeilagscheibe (Dichtung !). Zusätzlich vielleicht noch einen Federring zwischen Schraubenkopf und Dichtung, als Schraubensicherung sozusagen ...
Gruß Huskytuller

Verfasst: 11.09.09 - 08:15
von VRRULEZ
Grundsätzlich dichten Ölablassschrauben immer über einen Kupferdichtring ab. (ist beim Auto genau so).
Dieser Kupferdichtring hat aber in meinen Augen 3 entscheidende Nachteile.
1. Man braucht bei jedem Wechsel einen neuen (und die hat man ja nicht immer gleich zur Hand)
2. Es erfordert schon ein bisschen Drehmoment den Kupferring so zu "verformen" das er sauber absichtet.
3. Hält man sich nicht an Punkt 1, braucht man umso mehr Drehmoment.. was bei Stahl-Schrauben in Alu / Magnesium Motorblöcke eben zum ausreißen führt.
Ich benutze fürs Moppet nur noch Gummi O-Ringe zum abdichten.
Der braucht nur ein geringes Drehmoment um sauber dicht zu halten... ist mehrmals verwendbar.. und raus vibrieren tut da auch nichts, da ja Gummi federt.
Verfasst: 11.09.09 - 12:10
von mco
Ich habe bei allen Moppeten die ich bis jetzt hatte noch nie Probleme mit den Kupferringen an der Ölablaßschraube.
Habe diesen auch immer wieder verwendet, bis jetzt noch nie gewechselt.
Die Ablaßschraube sauber "handfest" anziehen und gut ist.
Die Ablaßschraube kannst du auch durchbohren und mit einem Zwirbeldraht gegen ein evtl'es eigenrausdrehen sichern.
Habe ich bei meiner Yamsel so gemacht funzt 100%tig.
Gesicherte Yamselölablaßschraube :
P.S was hat dich der Spaß jetzt eigendlich gekostet Mimimi ?
Verfasst: 11.09.09 - 12:45
von ROL4ND
Hmmm, ich verwende auch nen O-Ring an meiner modifizierten Öl-Kontrollschraube, das dichtet bestens, noch mit Draht gesichert und fertig.
Hat man aber auch immer im Blick. Bei der Ablass-Schraube hätte ich persönlich mit nem O-Ring leichte bedenken, zumal die (bei der 510 jedenfalls) auch doof zu durchbohren ist, um sie zu sichern. O-Ringe brauchen ja eigentlich einen "Sitz", damit die sich nicht rausdrücken können. Und noch am Rande, meine 510er hat ne Aludichtung wenn ich mich nicht irre.
Gruß Roland
@Uli, ist das die einzige Ablass-Schraube an der Yamsel

Verfasst: 11.09.09 - 12:53
von mco
ROL4ND hat geschrieben:
@Uli, ist das die einzige Ablass-Schraube an der Yamsel

Neh, das ist die "Hauptablaßschraube" gibt noch zwei weitere, aus denen kommen aber nur noch ein paar Tropfen wenn die Suppe aus dem Brustrohr abgelassen ist.
Verfasst: 11.09.09 - 12:59
von Huskytuller
VRRULEZ hat geschrieben:Grundsätzlich dichten Ölablassschrauben immer über einen Kupferdichtring ab. (ist beim Auto genau so).
Dieser Kupferdichtring hat aber in meinen Augen 3 entscheidende Nachteile.
1. Man braucht bei jedem Wechsel einen neuen (und die hat man ja nicht immer gleich zur Hand)
2. Es erfordert schon ein bisschen Drehmoment den Kupferring so zu "verformen" das er sauber absichtet.
3. Hält man sich nicht an Punkt 1, braucht man umso mehr Drehmoment.. was bei Stahl-Schrauben in Alu / Magnesium Motorblöcke eben zum ausreißen führt.
Ich benutze fürs Moppet nur noch Gummi O-Ringe zum abdichten.
Der braucht nur ein geringes Drehmoment um sauber dicht zu halten... ist mehrmals verwendbar.. und raus vibrieren tut da auch nichts, da ja Gummi federt.
Man kann es drehen und wenden wie man will -
wer es fertig bringt, die Ölblassschraube im Motorboden zu überdrehen, ist im Prizip zu blöde zum schei...
Gruß Huskytuller :ldeff: