Ab welchem Bj. kaufen?

Für die ganzen 2-und 4-Takt Offroad-Modelle von 1988-2013 mit den schwarzen Würfeln auf den Reifen.

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Stefan77
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Ab welchem Bj. kaufen?

Beitrag von Stefan77 »

Hallo

Ich bin gerade auf der Suche nach einer Enduro. Sie sollte so ab/um die 400 m² haben und vor allem leicht. Dachte da an eine 400ér TE oder so. Auf jeden fall 4 T... (oder?!)

Wollte mal nachfragen ab welchem Baujahr mann suchen sollte. Also, ab wann wurden die Modelle mit Ölpumpe gebaut? Habe irgendwo gelesen ab Bj. 2000.

Welche technischen Neuerungen wurden sonst noch ab welchen Bj. gemacht? E-Start. usw brauche ich nicht. Aber wenn man NICHT alle 500km einen Ölwechsel machen muss finde ich das schon von Vorteil!

Gruss Stefan
Jens

Beitrag von Jens »

also welches motorrad du die kaufen sollten kann ich Dir zwar nicht sagen
aber du musst wissen Motorräder von Husqvarna sind alle sehr an den Rennsport angelehnt oder besser gesagt stammen dovon ab ,dass heißt Pflege Pflege und nochmals Pflege wenn du länger was von deinem Motorrad haben willst. Alle 500km musst du nicht das Öl wechseln ich hab n te 610 bj. 2000 und so alle 700-800km sollte man schon da Öl wechseln. Kommt aufs Einsatzgebiet an.
Die te hat auch n Ölpumpe irgend jemand sagte die ölpumpen gibts schon länger ist meiner Meinung nach aber nicht kaufentscheidend.

gruß
Jens
Jockel
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Beitrag von Jockel »

Hi,
kann Jens nur recht geben und dir das du eine so um die 400ccm Moped suchst.Bin eine TE 610 gefahren und die zieht einem im Gelände die Arme so richtig lang(vorrausgesetzt mann fährt nicht schaltfaul sondern nutzt die Leistung auch)und mann schreit nach weniger Gewicht und weniger Leistung. Denke fürs Endurofahren ist eine 450ccm genau das Richtige. Drehmoment/Leistung auch einwenig Drehmoment aus dem Keller.Welches Model(Bj.) ist fast scheißegal,da es egal ist im Off-Road Bereich ob mit oder ohne Ölpumpe.Ist aber Preislich entscheident da es "fast" kein Unterschied macht ob du eine '93 oder 2000 kaufst,da der Preisunterschied bei ca.500Eur liegt.
Gruß Jockel
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Clubfreak
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Beitrag von Clubfreak »

Um mal Deine Fragen zu beantworten:

In der 400er Klasse gibts bei Husky nur die 410er. Die wurden ab 96 bis 01 gebaut.

Die Ölpumpe haben alle Dinos (=TE/TC/SMR 410/610/570) ab Baujahr 99.
Sonstige Neuerungen gibts eigentlich nicht, bis auf dass 01 die Plastics umgestellt worden und ab 99 Upsidedown-Gabeln verbaut wurden.

E-Start hat nur die Dual (=TE-E, SM-S), die ´richtigen´ TE´s nicht.

Alle 500-700 km Ölwechsel sind Pflicht bei den Dinos! Und wie ein Schraubenschlüssel bedient wird solltest Du auch wissen... Das sind Sportgeräte, und dementsprechend pflegeintensiv.

Als Nachfolger der 410 kam ab 02 die 450er, mit DOHC-Motor, statt OHC bei den Dinos.

Falls es doch gleich ne 610er werden soll, die haben, wie oben geschrieben, ab 99 die Ölpumpe und wurden ab 01 in 570er umbenannt und so bis 04 gebaut.

Zu empfehlen sind auf jeden Fall alle!
Auch die 410 ist schon ne ordentliche Waffe, die 610 natürlich ist der absolute Traktor...
Stefan77
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Beitrag von Stefan77 »

Ich denke mal das ich mich nach einer TE 410 ab Bj. 2000 umsehen werde. Schon alleine wegen der Upside-Down Gabel. Was heisst eigentlich Dual? Bzw. was ist bei den Dual Modellen anders?
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Husqvarna125
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Beitrag von Husqvarna125 »

Also dual heißt mehrfach einsetzbar. im fall der Huskys bedeutet das das sie etwas weniger leistung haben, nenn vernünftigen Ölfilter, ne batterie, nen e-starter usw... und halt dadurch aber auch schwerer sind. vorteil ist allerdings das man sie auch auf der starße einsetzen kann (naja zumindest besser als ne TE) nachteile im gelände durch das grö?ere gewicht und die geringere Leistung.

mfg

ps: das hättest du aber auch durch die :such: rausgefunden...
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Beitrag von Huskyschrauber »

Warum ist die USD ein Kaufkriterium? Weil sie besser aussieht?
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Huskybrenner
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Beitrag von Huskybrenner »

Das frage ich mich auch
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spinner
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Beitrag von spinner »

Nein weil sie besser ist :-P
Stefan77
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Beitrag von Stefan77 »

spinner hat geschrieben:Nein weil sie besser ist :-P
Dito!
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WRE-freak
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Beitrag von WRE-freak »

glaub aber kaum das wir "hobbyenduristen" den unterschied zwischen einer usd-gabel und einer konventionellen gabel spüren bzw nutzen können...
hab schon öfter gehört und bin auch selbst der meinung das eine "normale" gabel genauso gut ist wie eine usd...
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ulf
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Beitrag von ulf »

Hallo

Bei der Gabel muß ich sagen, daß die 45er Marzocchi schon ein Super Teil ist. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist auch, das sich diese Gabel auch einfacher Warten läßt als die USD-Gabeln.

Gruß Ulf
Jockel
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USD-Gabel

Beitrag von Jockel »

Hi,
kann mann so nicht sagen was besser ist USD oder konventionelle Gabel.
USD:Bessere Klemmung in der Gabelbrücke,da die "Standrohre" dicker sind als die Tauchrohre,somit ist die Klemmfläche größer und die Gabel verwindungssteifer.
Die meisten Gabeln haben das Ölresorvar wie die konventionelölen in der ungefederten Masse gespeichert,somit meisst kein Vorteil.
Die unteren Tauchrohre sind oft dicken dimensioniert,somit ist das ansprechverhalten meist schlechter oder problematischer.
Oft ist bei den SM-Umbauten bei Husky beim eintauchen der Gabel nicht genug Platz für den Vordereifen und ab einer bestimmten größe(>110er Reifen und 3"Felge)gibt es bei den älteren TE/TC Modellen(vor 2000)probleme,das der Reifen scheift.
Was für den Einzelnen die Beste Lösung ist muß jeder für sich entscheiden,kann mann so nicht sagen aus dem Stehgreif.Kommt auch auf die jeweilige Umsetzung des Herstellers an.
Gruß Jockel
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Huskybrenner
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Beitrag von Huskybrenner »

Die Aussage das eine USD GAbel besser ist als eine "normale" ist so pauschal geistiger Dünnschiss.
Genau wie die Aussage 4 Takter sind besser als 2 Takter.

45er Magnum ist eine der besten Gabeln aller Zeiten. Und wenn die Simmerringe undicht sind, dann läuft sie nicht komplett aus wie eine USD.

Ich fahre im Gelände lieber USD, weil die Äste zwischen Kotflügel und Rad dabei nix beschädigen können.

Ich habe 2 normale Gabeln und 2 USD Gabeln.
Kein Unterschied, die gehen alle spitzenmäßig !

Sogar die Gabel meiner 92er Honda XR ist absolut in Ordnung
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

Für Wettbewerbstempo sind USD-Gabeln definitiv besser !
Keine Sau fährt heut' noch Rennen mit konventionellen Gabeln ...

Das bedeutet :

Wer eine Husqvarna bauartgerecht bewegt, wird mit einer USD-Gabel bei gleichem Tempo immer sicherer und über kurz oder lang auch schneller unterwegs sein .

Bei Altherren-Sitzgas-'Rumgespiele isses 'Jacke-wie Hose" ...

Gruß Huskytuller ;-)
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Beitrag von Huskybrenner »

Huskytuller hat geschrieben:Für Wettbewerbstempo sind USD-Gabeln definitiv besser !
Die Begründung würde ich gerne mal hören.

Wie gut eine Gabel ist, liegt nicht daran wie rum sie eingebaut ist.
Die Mode entscheidet, oder der Geschmack oder Modellpolitik.

Zur Zeit werden nur keinen aktuellen Sportenduros gebaut, die eine RSU Gabel haben.
Daher ist keine up to date.

Auch im Renntempo z.B. bei der IGE oder Jammbado usw. ist die Art der Gabel Jacke wie Hose.
Ob ich in der IGE erster oder zweiter war hat garantiert an nichts weniger gelegen als an der Bauart der Gabel.
Ihr lacht über mich, weil ich anders bin,
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

Tut mir Leid, Brenner,
aber das ist BULLSHIT !!!

1. ... ist eine USD-Gabel verwindungssteifer, da an den Außenholmen fixiert
2. ... verringern sich bei dem System die ungefederten Massen
3. ... steht bei einer USD-Gabel nach der Achse nach unten (fast) nix über, im Gegensatz zu konventionellen Gabeln, die bauartbedingt 5-10 cm 'Überstand' (Pflugscharen) haben
4. ... den Werksteams es scheißegal ist, was grad' "Hipp" ist - die fahren das, was schnell macht ...
5. ... wenn zwei 'Racer' gleich schnell sind, schaut der mit der konventionellen Gabel früher in die Röhre, weil's mit weniger Kontrolle einfach mehr anstrengt


Gruß Huskytuller :roll:
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Husky_SM
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Beitrag von Husky_SM »

ääh...d'schuldichung aber:

'brenner, -lehnst du dich eigentlich grundsätzlich gegen ALLES auf, was sich nicht in deiner privaten sammlung befindet? :what:


also echt. :tztztz: :Uffbasser:


und 'tuller hat natürlich recht wie immer :roll: :Top:
[b]Gruß Husky SM![/b] :hva:
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USD-Gabel

Beitrag von Jockel »

Hi,
@ Huskytuller
ich glaube eher das den Leuten in punkto Gabel ihrer Verkaufsstrattegie anpassen müßen und somit immer wieder mal was neues einfallen müßen.Komisch KTM hat in Anfang der 80er ihre GS 600 mit Rotax-Motor mit einer USD-Gabel ausgerüstet. Haben dann wieder Mopeds mit konventioneller Bauweise verkauft und im Sport gefahren.
Husqvarna hat anfang der 90er ihre TE/TC mit einer USD-Gabel ausgerüstet,später sind sie dann wie mit dem alten unfahrbaren SCH.... herum gefahren.Dann kam wieder die USD.Warum?????Es gibt keine Eierlegendewollmilchsau. Jedes Konzept hat seine Vor-und Nachteile.
Hast geschrieben weniger ungefederte Masse,ist aber nur bei wenigen Gabeln die das Öl oben haben und dann wird der Schwerpunkt nach oben verlagert.TE/TC 610 BJ.90-92 nicht.
Sie sind verwindungssteifer aber im Tauchrohr auch dicker somit ist das Ansprechverhalten unter gleichen Bedingungen einer konventionellen Gabel schlechter.
Gruß Jockel
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

Servus !

Der sportliche Wettbewerb kristallisiert früher oder später die zu einer bestimmten Ära besten bezahlbaren Komponenten und Systeme heraus .
Technik am Limit .
Da ist nicht jeder Versuch sofort erfolgreich .
Das ist Innovation.
Das ist Evolution .
Das ist im Automobilsport so .
Das ist im Motorradsport .

Das ist überall so, wo fairer Wettbewerb herrscht .'

Danach geht's ans Geld verdienen ! :Uffbasser:

Noch ein anderes Beispiel :

Die neuen BMW-Wettbewerbs-Enduro-Modelle strotzen vor Innovationen .
Komischerweise haben die sich für eine 45er-Marzocchi-"Shiver"-UpSideDown-Gabel entschieden .
Also das, was :h: seit einem Jahrzehnt verbaut ...

Ganz nebenbei :

Die haben ja ein direkt angelegtes Öhlins-Federbein verbaut . Möglicherweise können 'wir' bald davon profitieren ... :zust:


Gruß Huskytuller ;-)
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