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Verfasst: 17.07.10 - 23:29
von clausde
Huskyschrauber hat geschrieben:Bei ALu bin ich mit punbktueller Erwärmung immer vorsichtig....
eben !!!
kein Brenner sondern langsam und gleichmäßig erwärmen !
die Ausdehnung bei Metall ist nicht kontinuierlich über 80°C kommt da eh nicht mehr so viel
.
Verfasst: 18.07.10 - 01:14
von karl anal
in der praksis hat sich der brenner bei uns als sehr gut bewiesen, da interesiert es weniger ob theoretisch was moeglich ist oder nicht
wenn es bei 100 mal 100 mal super geworden ist was soll man da meckern
will jetzt hier nicht den klugscheisser rausshaengen lassen
ich sage ja nur
Verfasst: 06.02.11 - 12:37
von slash
Verfasst: 07.02.11 - 00:32
von Daany
hi, ich mache auch motoreninstandsetzungen (privat), hätte deine welle pressen + richten können!
alu zyl die beschichtet sind kann man ohne probleme 3-4 mal honen! ausser die beschichtung ist zu stark beschädigt. beschichten lassen kann ich auch kostet ca 200 euro, je nach dem welchen durchmesser der zyl hat und ob geschweißt werden muss.
Köpfe kann ich auch machen.
maschinen wie Honmaschine, bohrwerk, presse, richtbank für die welle, drehmaschine, ventilsitzfräse uswusw vorhanden!
und deine methode mit dem lager rausziehen hätte dein gehäuse zerstören können, beim schweißen wirds extrem heiß, da kann das alu sehr leicht reißen und sich auch verziehen, alu hat nen sehr hohen wärme verzug.
die lager müssen noch weiter rein, auf dem foto siehst du doch wieviel platzt du da noch hast, eig presst man das, was du noch machen kannst ist jetzt das gehäuse heiß machen und dann mit einem Kupferbolzen+hammer die lager eintreiben indem du auf den aussenring schlägst.
die simmeringe müssen immer mit der seit wo man die feder sieht zum öl! das öl drück da dann nämlich noch zusätzlich drauf zum abdichten.
und als KW Lager hät ich direkt Zylinderrollenlager genommen, die sind zwar teurer aber die bekommst sogut wie nicht kaputt!
Verfasst: 07.02.11 - 02:20
von karl anal
gehaeuse warm machen und das lager reinhauen
hiermit geht es gut
die richtige nuss waehlen die schoen am aussenring liegt und rin damit
a
Verfasst: 07.02.11 - 07:46
von slash
Danke daany, das ist jetzt aber auch schon ein halbes Jahr her, bist spät dran mit dem Angebot... ;)
Also dann den Simmerring so wie in Bild 1.
danke karl, mach ich so! :)
Verfasst: 07.02.11 - 08:11
von dr.-hasenbein
Daany hat geschrieben:
und als KW Lager hät ich direkt Zylinderrollenlager genommen, die sind zwar teurer aber die bekommst sogut wie nicht kaputt!

dein letzter Satz ist gefährlicher, ich sach ma,
"blödsinn" !!!
An der KW taugen Zylinderollenlager nix ! weil diese eine schlechtere axiale Führung haben als Kugellager !
Gab bei husaberg mal eine Motoren-Serie wo auch Zylinderrollen KW Lager drin waren... gingen ständig kaputt, und mussten nach wenig Laufzeit ersetzt werden... Lösung war dann ein Zylinderrollen Lager auf der Seite wo die AGW sitzt und ein normalo Kugellager auf der anderen Seite damit die Welle im Betrieb nicht verschiebt .
der Dino Motor wurde so lange bei Husqvarna gebaut, an dem Konzept würde ich GAR NIX ändern !!!

Verfasst: 07.02.11 - 09:06
von Daany
dafür haste beim zrl sehr geringes axiales spiel. in den meisten ktm motoren sind die auch verbaut und halten.
aber warum sollte sich die welle verschieben? vom aufbau her ist das lager identisch (vom aufbau der ringe)
wenn du ein ZRL nimmst wo man den innenring nur von einer seite rausnehmen kann und es dann so einbaust dass der innenring von der welle eingepresst wird sollte sich da nichts verschieben!
ausserdem müsste man das spiel ausmessen und ggf mit scheiben ausgleichen.
Verfasst: 19.03.11 - 20:47
von slash
Guten Abend allerseits,
ich hab da ein kleines Problem:
Was sagt ihr? Den brauch ich noch mal neu, oder ist das gar nicht so schlimm?
Und falls neu: Wenn ich den von innen her eintreibe wird das wieder passieren (kleiner fiese Kante an der Stelle), sollte ich das von außen machen? Kommt mir nur komisch vor, da ich den anderen ja gezwungenermaßen von innen her eintreiben musste...
Vielen Dank!
Daniel
Verfasst: 19.03.11 - 21:03
von dr.-hasenbein
werden beide jeweils von aussen reingetrieben.
wenn du den ohne Knicke oder so wieder rauskriegst kannst ja versuchen den ´n stück zu drehen und wieder reinzutreiben.
ond vorweg: an die stelle auf dem Foto kommt das KW-Lager mit dem EINEN blechdeckel ! und zwar Blechdeckel zum Simmerring hin !
Verfasst: 19.03.11 - 21:16
von slash
Danke für die schnelle Antwort!
Oh, ja, ich hab die Lichtmaschine nicht wirklich raus gebaut, was dafür gesorgt hat, dass mir keine andere Wahl blieb. Aber die andere Seite ist mir trotzdem recht gut gelungen (dank passender Nuss):
Ich versuch das mal. Wenn's nichts taugt ist es nicht schlimm, kostet ja nicht die Welt. Aber dann muss ich wieder auf Teile warten.
Joa danke, aber mir bleibt auch bei dem KW-Lager keine Wahl.
Das haben die netten Herren von der Offroad-Schmiede Haertle für mich übernommen:
EDIT: Das war ja einfach:

Verfasst: 19.03.11 - 21:56
von slash
Noch mal ich
Jetzt hab ich irgendwie Schiss etwas vergessen zu haben. Fehlt hier noch etwas, bevor ich die Hälften verbinde? (Abgesehen von KW/Pleuel/Kolben, das kommt noch)
Die Buchsen passen so, oder? Das noch leere Loch bleibt so, um später die lange Stange durch schieben zu können, wenn ich mich recht entsinne?
Danke,
Daniel
EDIT: Wie genau bekomme ich die Kurbelwelle (bzw. das KW-Lager auf der Welle) wieder ins Gehäuse? Hab jetzt eine Stunde lang die Suche bedient...

Die eine Seite lässt sich ja vielleicht einpressen, aber wie soll ich dann die zweite Gehäusehälfte auf die andere Seite der KW bekommen?
Verfasst: 20.03.11 - 15:56
von slash
Also mit der Heisluftpistole hatte ich wenig Erfolg. kann ich die KW mit den Gewinden einziehen? oder laufe ich da Gefahr diese zu zerstören?
Verfasst: 20.03.11 - 16:05
von dr.-hasenbein
mach die Gehäusehälften (da wo die Lager reinkommen) so heiß wie du kriegst (~100°) und denn versuchs ohne u verkannten zusammenzustecken, den rest mit den Schrauben ringsum zusammen ziehen, abwechseln immer die shrauben drehen...
Du die Simmerringe an der Kurbelwelle müssen an den AUSSENseiten bündig mit dem Gehäuse abschließen, kann man schlecht erkennen auf den bildern !??
Verfasst: 20.03.11 - 20:29
von slash
Also danke erstmal, jetzt sind beide Lager zur Hälfte drin, aber immerhin gerade. Leider ist es (noch) nicht möglich auf der Seite der Lichtmaschine einzuziehen, da das Polrad auf den Spulen aufhockt, und die will ich nicht so belasten.
Auf der anderen Seite muss ich's noch versuchen. Hierbei ist mir aber aufgefallen, dass ich die "Scheibe Nr. 2" unten in der Zeichnung nicht habe. Auch gibt es da 5 verschiedene. Ist die optional (evtl. als Shim), oder habe ich sie verlegt?
Und wo kommt die hin? Zwischen KW und Gehäuse, oder Gehäuse und Polrad?
EDIT: Ich glaub ich mach mich selbst schon ganz verrückt, Nr. 2 ist wohl sicher zwischen den Gegengewichten des Pleuels/Kolben und dem KW-Lager...
Auf der anderen Seite is auch nix mit einziehen, das Zahnrad drückt genau auf den Simmerring, da kann ich keine Kraft drauf ausüben. Ein Kumpel versucht jetzt im Geschäft längere Gehäuseschrauben zu ergattern, damit ich die Gehäusehälften zusammenziehen kann...
Verfasst: 23.03.11 - 13:26
von slash
Sodele, mit den längeren Schrauben hat's einwandfrei geklappt! Danke Dr. Hasenbein!
Das Problem ist momentan, dass ich das Gefühl habe, es sei noch Spannung auf der Welle, sie dreht etwas schwerfällig. Ich weiß noch nicht wie ich die weg bekomme, dachte an einen Gleithammer (Wichser?), aber eine Langmutter mit M14x1.25 habe ich natürlich nicht. Hat vielleicht jemand eine Idee?

Hat jemand ein Foto von dieser Seite des Motors mit allen Teilen dran? Ich bin etwas von den Explosionszeichnungen verwirrt, und weiß nicht genau welche Zahnräder wie auf die Kurbelwelle kommen, und ob noch etwas außer der Kupplung fehlt. (Das große Zahnrad, hier fehlend unten links, kommt mit dem Deckel dazu)
Kann es sein, dass ich brachiale Gewalt aufwenden muss, um das kleine Zahnrad (Steuerkette) auf die Welle zu bekommen? Dann die Feder, und wieder brachiale Gewalt, um das konische Zahnrad auf Höhe des silbernen Zahnrads (Ölpumpe?) zu bekommen?
Vielen Dank!
PS: Dr. Hasenbein - wie geht's denn dem Peterchen?
EDIT: Noch ein paar Bildchen, ich finde es gibt viel zu wenige. Finde selbst keine (siehe oben):

Verfasst: 23.03.11 - 13:50
von Huskyschrauber
Bei den Zahnrädern aufpassen, wie rum du die auflegst....da müsste die Welle auch konisch sein.
Warm machen hilft da....
Hast du eigentlich kein WHB? Da steht das alles drin.
Verfasst: 23.03.11 - 14:11
von slash
Ja, das kleine Zahnrad ist meines Erachtens nicht konisch (oder sehr gering), die Welle ist auch nicht durchgehend konisch, sondern nur außen. Wie rum das drauf kommt ist aber aus der Explosionszeichnung erkennbar. Beim großen wiederum ist es eindeutig vom Konus, andersherum geht da gar nix.
Ich nehm das mal als "ja" zu meinen Ausführungen. Warm machen werd ich probieren, danke! Mir faellt auch nix mehr auf, was noch fehlen könnte (außer nat. Kupplung und Zahnrad)
WHB habe ich, aber in bescheidener Quali (PDF) hier aus'm Forum. Das ist nicht eine besonders große Hilfe, zumal die Zweizeiler aus Google-Translator-Deutsch auch recht nichtssagend sind...
Verfasst: 23.03.11 - 22:53
von slash
Also ich kann mir nicht helfen, das langt doch nie:
Selbst wenn ich das große Zahnrad bis zum Anschlag auf die Feder presse, langt das doch noch nicht gescheit auf das dünne Zahnrad nebenan. Oder bin ich bescheuert?
Und:
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Ich muss sagen, gestern lief das noch weit schlechter. Wenn das jetzt von der Spannung bzw. vom Widerstand in Ordnung ist, brauch ich mir keine Gedanken mehr machen. :) (Man bedenke die Magneten im Polrad)
Verfasst: 24.03.11 - 18:50
von sespri
Huskyschrauber hat geschrieben:Bei den Zahnrädern aufpassen, wie rum du die auflegst....da müsste die Welle auch konisch sein.
Warm machen hilft da....
Hast du eigentlich kein WHB? Da steht das alles drin.
WHB in Ehren, aber es gibt Sachen, die auch beschrieben nicht immer einfach umzusetzen sind. Definiere doch mal "schwergängig". Wenn man einen Motor zusammenbaut, hat man oft das Gefühl, das kann`s ja nicht sein, dabei ist es völlig im Rahmen. Das sind Dinge, die ein Berufsmann in der Praxis lernt. Wie ein Koch die richtige Salzmenge und der Maurer die richtige Menge Pflaster auf der Kelle aus dem Handgelenk bestimmen kann, hat auch der Motorzusammenbau seine Tücken.
Einverstanden bin ich, dass man vor Gewaltanwendung nachsieht, ob alles richtig zusammengebaut ist. Aber auch hier ist die Definition von
"Gewaltanwendung" fliessend. Es gibt Situationen, da haut der Fachmann kontrolliert mit einem Kilohammer drauf, da würde sich kein Laie nur annähernd getrauen....
Sespri