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Verfasst: 07.02.11 - 18:52
von Two-stroker
Jiggy-Jig hat geschrieben:Two-stroker hat geschrieben:Jiggy-Jig hat geschrieben:Two-stroker hat geschrieben:n sofern wird sowohl mehr öl in die schwimmerkammer gepumpt als im standgas, allerdings ebenfalls mehr benzin.
seit wann wird öl in die schwimmerkammer gepumpt

?
Er meint das Benzin-Öl-Gemisch, kann man sich doch denken und muss doch nich unbedingt kommentiert werden

.
nein, er redet von ner ölpumpe, wenn du sowas hast am moped, kommt garkein öl in die schwimmerkammer, sondern nur das rein benzin.
Oh, stimmt. Also ich hab keine Ölpumpe mehr. Aber wo genau wird denn das Öl bei vorhandener Ölpumpe in den Vergaser gepumpt?
durch das messing röchen einfach vor dem schieber

Verfasst: 07.02.11 - 18:53
von Two-stroker
da fährt man nur mit gemisch zwar 1:15
das is auch wieder son ding. NUR? EIN liter öl auf 15 liter Benzin. Da läuft das teil noch?
mfg

Verfasst: 07.02.11 - 20:50
von DusK
Two-stroker hat geschrieben:n sofern wird sowohl mehr öl in die schwimmerkammer gepumpt als im standgas, allerdings ebenfalls mehr benzin.
seit wann wird öl in die schwimmerkammer gepumpt

?
seit der ölpumpe bis einschließlich bj 06.
bei diesen baujahren pumpt die ölpumpe öl in die schwimmerkammer, wo es sich mit benzin vermischt. wenn man so will also eigentlich keine waschechte "getrenntschmierung".
erst ab bj 07 pumpt die ölpumpe das öl direkt in den ASS und ist somit deutlich anpassungsfähiger.
Verfasst: 07.02.11 - 20:58
von I-Rob
jop.
da ist der anschluss unten rechts an der schwimmerkammer. ich werde demnächst mal testen ob die ölpumpe mehr drehzahlabhängig oder mehr seilzugabhängig ist.
Verfasst: 07.02.11 - 21:21
von Two-stroker
DusK hat geschrieben:Two-stroker hat geschrieben:n sofern wird sowohl mehr öl in die schwimmerkammer gepumpt als im standgas, allerdings ebenfalls mehr benzin.
seit wann wird öl in die schwimmerkammer gepumpt

?
seit der ölpumpe bis einschließlich bj 06.
bei diesen baujahren pumpt die ölpumpe öl in die schwimmerkammer, wo es sich mit benzin vermischt. wenn man so will also eigentlich keine waschechte "getrenntschmierung".
erst ab bj 07 pumpt die ölpumpe das öl direkt in den ASS und ist somit deutlich anpassungsfähiger.
also bei meiner wre von 97 ging da nichts in die schwimmerkammer. Naja, dann scheint das bei dellorto wohl anders zu sein.......sachen giebts

Verfasst: 08.02.11 - 01:19
von Daany
Two-stroker hat geschrieben:da fährt man nur mit gemisch zwar 1:15
das is auch wieder son ding. NUR? EIN liter öl auf 15 liter Benzin. Da läuft das teil noch?
mfg

natürlich läuft das, das läuft wie die hölle!
gibt leute die sogar 1:14, 1:13 im 100er fahren...
http://www.youtube.com/watch?v=f7Hoqw0o ... re=related
das hat nix mit leihkartfahren zu tun

Verfasst: 08.02.11 - 10:48
von clem-bo
Daany hat geschrieben:Two-stroker hat geschrieben:da fährt man nur mit gemisch zwar 1:15
das is auch wieder son ding. NUR? EIN liter öl auf 15 liter Benzin. Da läuft das teil noch?
mfg

natürlich läuft das, das läuft wie die hölle!
gibt leute die sogar 1:14, 1:13 im 100er fahren...
http://www.youtube.com/watch?v=f7Hoqw0o ... re=related
das hat nix mit leihkartfahren zu tun

wäre irgendwie auch dumm wenn in 4t leihkarts 2töl in sprit kommt

Verfasst: 08.02.11 - 12:32
von Don
Viel zu viel Öl... 1:33-1:40 gehört da rein, 1:50 würde ich schon nicht mehr machen. Neue KTM 125er bekommen ab Werk sogar 1:70. Allerdings wird da auch alle Nasen lang (soweit ich weiß 17h) der Kolben gewechselt.
Verfasst: 08.02.11 - 15:36
von Daany
1L öl auf 15 L sprit fahre ich. dazu noch ein öl auf rizinus basis (shell racing M) im 125er 1:18
und das wird schon so seit viele jahren von allen leuten gefahren, selbst in der WM. ich denke das liegt damit zusammen das die 100er bis gut 20.000 umdrehungen drehen. und der kolben wird da eh alle 5-8h getauscht, je nachdem wie hart man den motor ran nimmt. KW lager alle 10h
die motoren laufen aber auch ziemlich mager, der gaser wird wärend der fahrt eingestellt, meist 3-4 mal am tag korrigiert, morgens fetter, mittags magrer und abends wieder etwas fetter...
Verfasst: 08.02.11 - 15:57
von fat toni
wtf, wie läuft das teil denn mit dem gemisch?
Verfasst: 08.02.11 - 16:09
von Don
Daany hat geschrieben:1L öl auf 15 L sprit fahre ich. dazu noch ein öl auf rizinus basis (shell racing M) im 125er 1:18
und das wird schon so seit viele jahren von allen leuten gefahren, selbst in der WM. ich denke das liegt damit zusammen das die 100er bis gut 20.000 umdrehungen drehen. und der kolben wird da eh alle 5-8h getauscht, je nachdem wie hart man den motor ran nimmt. KW lager alle 10h
die motoren laufen aber auch ziemlich mager, der gaser wird wärend der fahrt eingestellt, meist 3-4 mal am tag korrigiert, morgens fetter, mittags magrer und abends wieder etwas fetter...
Es geht hier um die 125er und nicht über irgendwelche 100Kubik oder sonst was Motoren. Und die 125er rennt auch in einer Enduro/MX Meisterschaft sicher nicht mit 1:18. Das wäre vieeel zu viel Öl.

Abgesehen davon gehört da kein Rizinusöl kein etc. sondern vollsynthetisches Motoröl (WR125). Vor 30 Jahren sind KTM Zweitakter noch mit 1:25 gelaufen, aber das war einmal.
Verfasst: 08.02.11 - 16:39
von Daany
die neuen 125er (KF motoren genannt) werden durchs reglement auf 1:25 festgestzt, aber da hält sich sogut wie keiner dran, die meisten fahren in den 125ern 1:18-1:20
das beste öl was ich gefahren bin war bzw ist das
http://www.shell-racing.de/index.php?ka ... e&subkateg orie=oil&cntTPLId=13&productID=102
schaut selbst was shell schreibt:
"...Mischungsverhältnis je nach Anforderung (üblicherweise 1:16 im Kartsport..."
das öl kannste nicht in crossern einsetzten, dein motor würde da extrem verrußen und verkleben. das geht nur wo du als Vollgas gibst eben auf der rundstrecke
EDIT: Iwie wird der link immer mit Leerzeichen gespeichert, ihr müsst ihn kopieren und das leerzeichen entfernen
Verfasst: 08.02.11 - 17:17
von I-Rob
zu den kart's
wenn da so oft kolbengewechselt wird. honen die dann auch jedesmal den zylinder? oder klatschen die einfach nen neuen kolben rein?
Verfasst: 08.02.11 - 17:30
von DusK
BTT!
Verfasst: 08.02.11 - 17:45
von Daany
ja wird jedesmal gehont, aber nur ganz kurz, somit bekommste locker 30kolben wechsel hin...
es gibt deshalb auch die kolben immer in rot und grün
also beispiel der kolben hat 53,95 Grün und dann gibts 53,95 rot, rot ist dann im 1000stel bereich etwas größer
naja und jetzt btt
Verfasst: 08.02.11 - 19:50
von I-Rob
okay danke euch
@topic
kannst schon kurz vollgas fahren und auch kurz schieben lassen..aber überforder die kleine nicht
Verfasst: 08.02.11 - 20:02
von Don
Ich präzisiere: Es geht um 125er Geländemotorräder. Und könnten wir jetzt endlich mal wieder zum Topic zurückkommen?

Verfasst: 15.02.11 - 13:48
von herrahnungslos
danke erstmal für Eure Beiträge, auch zur 2-Takttechnik
ich hab da (2T) noch viel zu lernen und finde es blamabel von mir, dass ich da noch keine Ahnung habe (bitte fragt mich auch nicht was ich beruflich mache

)
bis jetzt habe ich immer gedacht, dass es für dieses Motorenkonzept keinerlei Rechtfertigung gibt (ausser vielleicht im FreestyleMX), dass es unfahrbar ist, dass man bei Wetterumschwung einen neuen/anderen Vergaser braucht (OK, das brauchen die 4T-Vergaser auch, mein großes (=schweres) Motorrad geht auf dem Stilfser Joch einfach aus

) - obwohl ich ein einem Land geboren wurde, welches (ausschließlich?) 2Takt Motoren produziert hat
ich werde einfach probieren und dann den (einzigen

) Vorteil dieses Motors nutzen: billig reparieren
Re: Volllast- und Schubphasen bei 2-Takter (WR 125) probleml
Verfasst: 16.02.11 - 16:19
von wohe
herrahnungslos hat geschrieben:Hallo,
bevor ich mein neues Moped kaputmache frag ich lieber mal:
mir hat ein WR360er-Fahrer mal gesagt: einen 2-Takter nie länger Vollgas fahren, als Du Luft anhalten kannst.
Ich kann zwar nicht sehr lange die Luft anhalten, aber wenn man im Herbst übers gepfügte Feld pflügt, sind Vollgasphasen (mit der 125er) bestimmt auch für mich machbar.
In der anderen Richtng, beim Schub, haben 2-Takter ja ebenfalls Besonderheiten. (Der B 1000 hatte sogar einen Freilauf.)
Wie lange kann mit einer WR(125) Vollgas fahren?
Sollte man bei längeren Abfahrten die Kupplung ziehen/Gasstöße oder sowas?
danke schonmal
Generell mögen 1-Zylindermotoren Lastwechsel, denn mit langem Volgasgebolze bekommst Du auch einen Viertakter zuverlässig und schnell klein.
Vollgas oder nicht hängt viel von Bedüsung, Steuerzeiten usw. ab.
Generell würde ich aber dazu raten eine Enduro nicht über längere Zeit am obersten Ende des Resonanzbreiches zu fahren.
Ich habe meine Zweitakter (1Zylinder Enduro/Motocross/SM) bei längeren "Verbindungsetappen" auf der Straße immer beschleunigt und dann mit gezogener Kupplung langsamer werden lassen....wieder beschleunigt usw.
Bergabfahrten habe ich immer mit gezogener Kupplung gefahren und den Motor niemals im Schiebebetrieb laufen lassen. Wenn es doch mal notwendig war, habe ich den Motor "Notgeschmiert" mit Kill-Switch den Motor aus und Gas geben (nicht zu viel, sonst wäscht das Bezin den Schmierfilm weg!).
Übrigens fahre ich immer 1:40, egal was die Hersteller erzählen und würde immer die Ölpumpe abklemmen.
Bei meiner 360er KTM ( Bj.97) ist der aktuelle Kolben ca. 65 Stunden drin und noch voll im grünen Berreich, obwohl ich sogar häufiger mit 17"ern unterwegs bin.
Nachtrag:
Das Bedüsungsproblem welches Du ansprichst hat mich zum 4-Takter gebracht. Ich fühle mich zu alt um bei 1600m die Düsen zu wechseln und aufm weg runter dann nochmal!
Verfasst: 16.02.11 - 17:29
von DusK
übertreiben muss mans ja auch nicht. im wettbewerb ahste evtl auch mal ne längere grade oder n längeren steilen hang. schiebebetrieb für nen moment geht auch. wenn man sich anguckt, wie gute fahrer die karren prügeln, halten die unser offroad-gestruller schon aus ;)
es ging dem TE doch um gelände, oder?