Motoren mit "Schleuderschmierung" anfällig ?

Für die ganzen 2-und 4-Takt Offroad-Modelle von 1988-2013 mit den schwarzen Würfeln auf den Reifen.

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ViSa
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Motoren mit "Schleuderschmierung" anfällig ?

Beitrag von ViSa »

Hallo,
Ich bin neu hier und hab da gleich mal ne Frage, doch dazu später.

Erstmal möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich bin 38 Jahre alt, komme aus Hannover und möchte gerne wieder Enduro fahren.

Mein erstes Motorrad war eine Luftgekühlte Zweitakt-Husqvarna WR 430 Bj´83 die ich 1985 im zarten Alter von 16 Jahren kaufte. Mit dem Hocker hatte ich wahrlich ne Menge Spaß ... erst im Gelände und später wo ich meinen Führerschein gemacht habe, auch auf der Straße.

1991 habe ich Sie dann verkauft, bin dann mit ner Suzuki GSX-R 1100 und noch einigen anderen "Wuthockern" auf der Straße gefahren.

Ein ziemlich schwerer Unfall beendete dann mein Hobby.

Nach vielen Jahren des "nur Auto fahrens" möchte ich nun wieder 2-Rad fahren, und da fiel mir die schöne Zeit mit meiner 430 WR wieder ein. ;-)

Nun zur Sache:
Ich spiele mit dem Gedanken mir eine 610TE zuzulegen, nach den Infos die mir vorliegen gibt es die wohl einmal mit und ohne Ölpumpe.

Mir liegen Aussagen vor das die Motoren ohne Ölpumpe, also die wo die Schmierung über die Steuerkette erfolgt, nicht besonders alltaugstauglich sein sollen bzw. die Motoren relativ schnell kaputtgehen.

Was ist da dran ... Stimmt das ?
Auf was ist bei einer 610 TE noch zu achten ... bzw. welche Schwachstellen hat Sie ?

Ich bin leider schon viel zu lange raus aus der Materie. :-(
Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen ...

Ich sage schon mal Danke !

Gruß ViSa
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

Servus !

TE 610 ? Dampfmaschine mit Genen zur "Wildsau" ...

Also, "A" und "O" für die 4-Takter mit relativ geringer Motorölmenge sind

- immer bestes Motoröl (SAE 10W40 , kein Synthetiköl !))
- immer Motorölstand im "grünen" Bereich halten
- Ölwechselintervall je nach "Ausquetschfaktor" alle 500 - 1500 Km
- bei etwa jedem 2. Motorölwechsel Ventilspiel kontrollieren und einstellen
- immer schön warm fahren ( min. 5 Minuten)

Alle diese "Regeln" eingehalten, dann ist es "Schnuppe", ob mit oder ohne Ölpumpe ... :-P
Und dann kann man "ihr" auch gnadenlos die Sporen geben ... :twisted:


Gruß Huskytuller ;-) 8-) :lol:
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Molle
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Beitrag von Molle »

Müßte man nicht erstmal hinterfragen, welche TE610? Also ob es die neue DUAL sein soll?
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Huskyschrauber
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Beitrag von Huskyschrauber »

Die hat ja keine "Schleuderschmierung". Obwohl die Bezeichnung etwas irreführend ist. Es stimmt wohl das der Kopf das Öl nur über die Steuerkette kriegt, die KW wird aber durch die Druckverhältnisse im Kurbelgehäuse mit Öl bespritzt, also keine reine Schleuderschmierung.

Aber wie bei allen sportl. Einzylindern gilt: Vollgasorgien sind nicht deren Ding.
ViSa
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Beitrag von ViSa »

Müßte man nicht erstmal hinterfragen, welche TE610? Also ob es die neue DUAL sein soll?
Also ich hab mich hier ja schon ein wenig durchgelesen, die Dual solls nicht sein.

Als frischer Eigenheimbesitzer sind meine finanziellen Mittel leider etwas eingeschränkt und die neueren Modelle für mich vom Preis her uninteressant.

Dachte daher an so eine TE aus den 90ern ... und war deswegen unsicher wegen dieser "Steuerkettenschmierungsangelegenheit".

Ein Freund von mir ist selbstständiger Motorradhändler ( nicht Markengebunden ) und hatte vor kurzem eine 97er TE da, die ich dann auch mal Probegefahren bin.

Fand ich schon sehr geil, wobei ich meine 430er WR von der Gasannahme nen Tick bissiger/agressiver fand ... naja 2-Takter halt.

Da hab ich aber keinen Bock mehr drauf, und vom ihm habe ich eben auch die Aussage das die Kettengeschmierten 4-Takter sehr anfällig sein sollen.

Daher wollte ich mich hier ein wenig Schlaufragen bzw. Informieren.

Aber ab Bj99 sind die mit Ölpumpe soviel konnte ich hier schon rausfinden.

Soweit ich das jedoch hier rauslesen konnte sind auch die älteren TE´s durchaus Straßentauglich, jedoch nicht für Autobahn geeignet.
Das spielt für mich aber keine Rolle denn auf der BAB will ich damit eh nicht fahren.

Bevorzugtes Gebiet wird Gelände / Landstraßen und City sein ... daher will ich auch keine Supermoto.


Gruß, ViSa

P.S. Was ist eigentlich von Husaberg zu halten ... oder sind hier solche Fragen nicht erwünscht ;-)
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altmaerker
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Beitrag von altmaerker »

Moin Visa,
was Deine Frage bezüglich der Haltbarkeit angeht sei folgendes gesagt: Die 610er aus den 90ern sind für den zweckmäßigen Geländeeinsatz (Enduro) eine gute Wahl ! Wie zuvor schon angesprochen sollte man nie länger Vollgas geben, als man Luft anhalten kan, das macht man nicht nur, weil diese Husky`s von der Schmierung her nicht ganz mithalten können mit den Ölpumpen, generell sind Einzylinder nicht für Vollgasorgien ausgelegt ! Das heißt aber nicht, das die alten 610er schlecht sind, denn alte 610er können bei entsprechender Pflege sehr lange halten ! Viele Leute haben diese 610er einfach nicht artgerecht gehalten und das quittiert die 610er der älteren Generation mit einem Motorschaden. Ich habe gut 4 Jahre eine 610er gefahren und hatte nie Probleme mit ihr (hatte kurz nach dem Kauf den Motor selber instandgesetzt), sie hat mich viele Km treu begleitet und über so Kleinigkeiten wie Kupplungszug gerissen oder der gleichen kann man locker drüber hinwegschauen !
Wenn Du also ein wenig schrauben kannst und Dich um die Husky kümmerst wird sie Dir ein treuer Wegbegleiter sein, egal ob mit oder ohne Ölpumpe !
Das Ventilspiel hab ich in den 4 Jahren vielleicht 2-3 mal kontrolliert und nur geringfügig nachstellen müssen, den Ölwechsel hab ich auch immer frei schnauze gemacht (hatte ja kein Tacho).
Für Deine Einsatzzwecke reicht in jedem Fall eine 610er ohne Pumpe und mit ein wenig zuwendung sind sie auch nicht so anfällig ;-)

grüße aus Braunschweig


gegen Husaberg hat hier eigendlich keiner was, aber drüber erzählen können nur die wenigsten, da müsstest Du schon Husabergfahrer fragen.....
dreckige grüße peter der meter


Bist ungeschickt, hast linke Hände ?
Läufst gegen Türen und auch Wände?
Kannst nicht schrauben und nicht lenken ?
Hast auch Probleme mit dem denken ?
Kriegst nicht mal Deine Schuhe zu ?
Du bist ein Mann für A.T.U. !!
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Rausch
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Beitrag von Rausch »

ViSa hat geschrieben: P.S. Was ist eigentlich von Husaberg zu halten ... oder sind hier solche Fragen nicht erwünscht ;-)
also ein freund von meinem bruder fährt schon seit vielen jahren nur husabergs und er behauptet dass die alten husaberg richtig geile mopeds waren und sie waren bekannt für ihre guten fahrwerke! aber seit der übernahme von ktm 1995 sind sie seiner meinung nach nicht mehr so qualitativ und das fahrwerk ist auch nichts besonderes mehr! die motoren sind jedoch besser geworden! gibt eben viele vor und nachteile an großserien mopeds
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grindbrain
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Beitrag von grindbrain »

Moin
meine Husky hat jetzt schon jenseits von 13tkm runter (fast nur Strasse) und läuft immer noch wie am Schnürchen.Hatte keinerlei grössere Probleme und musste auch noch nichts überholen lassen.Wird allerdings auch sehr viel gepflegt.Jede Husky ist alltagstauglich bei entsprechender Pflege und fahrweise!
@Huskytuller:Bin was Ölqualität angeht nicht wirklich schlau. Warum darf es denn kein Synthetiköl sein das die gleiche Qualität hat? Rutscht da die Kupplung? Würd mich wirklich interessieren.
ulf
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Beitrag von ulf »

Hallo

Das man kein Synthetik-Öl einfüllen soll dachte ich auch mal, aber laut Werkstatt-Handbuch soll da ein AGIP SINT 2000 RACING rein, und das ist doch ein Synt. Öl, oder nicht ?

Man sollte vermutlich tunlichst kein Öl nehmen, daß eigentlich für Automotoren gedacht ist, da diese die Kupplung wirklich zum rutschen bringen (können) .

Gruß Ulf
grindbrain
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Beitrag von grindbrain »

Na ich fahr jetzt schon ewig 10W40 vollsynthetisch von Valvoline und bei mir rutscht die Kupplung höchstens beim ersten anfahren nach dem Ölwechsel-gibt also bei mir keine Probleme egal in welchem Drehzahlbereich. Hätte jetzt vielleicht noch gedacht das das Öl zu dünn werden könnte und dadurch die Schmierung auch nicht mehr 100% da ist.
ViSa
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.

Beitrag von ViSa »

Hi,

Erstmal Danke für die Infos ... das hilft mir schon sehr weiter.

Schrauben kann ich wirklich mehr als gut kenne mich mit relativ vielen Motoren gut aus.
Egal ob 2 oder 4 Takt, Auto oder Motorrad oder Turbomotoren ...habe schon an allen erfolgreich rumgedoktert.

Nur mit Diesel habe ich ja so überhaupt gar nichts am Hut ... kann die Stinkekisten einfach nicht leiden ...

Aber nun wieder zum Thema:
Also ist diese "Schleuderschmierung" ( Was ist eigentlich der richtige Fachausdruck dafür ?? ) gar nicht so verkehrt ... man muß halt nur ein paar Regeln und entsprechende Pflege einhalten und alles ist o.k.

Das ist doch schon mal ne Aussage.

Woran kann ich erkennen wie Sie vom Vorbesitzer behandelt wurde ?
Gibts bestimmte Dinge an denen man den Zustand beurteilen kann.
(z.B. Verölt/versiffter Motor, ungewöhnliche Geräusche, Kompression usw.)

Möchte ja nicht die Katze im Sack kaufen ...

Zum Thema Öl & Kupplung ... bitte fühlt euch nicht angegriffen aber das Synthetiköl und Nasskupplungen sich nicht vertragen ist schlichtweg dummes Stammtischgequatsche !!
Ich habe schon diverse Motorrad-Motoren mit S-Öl gefahren und hatte NIE Probleme mit der Kupplung.
Das einzige was, wenn überhaupt etwas passiert ist, das der Kupplungsdruckpunkt etwas mehr zum Endpunkt hin wandert.
(Heile Kupplung vorausgesetzt !!)
Alles andere hat nichts mit dem Öl zu tun, sondern damit das die Kupplung schlicht und einfach fertig ist.
Da das S-Öl besser schmiert als M-Öl macht sich so eine verschlissene Kupplung nur bereits früher bemerkbar.
Wenn man so mit der verschlissenen Kupplung lange genug weiterfährt wird Sie auch irgendwann anfangen mit M-Öl zu rutschen ... dauert halt nur etwas länger.

ViSa

P.S.
Es gibt kein extra "Motorrad-Synthetiköl" das steht zwar auf den Kanistern drauf, ist jedoch nur Leuteverdummung.
In erster Linie unterscheiden sich diese in der Gebindegröße (3L statt 5L ) Meistens sind das eh nur Verkaufsargumente der Ölfirmen um mehr Geld pro Liter zu verdienen ... schließlich gibt es ja deutlich weniger Moppeds wie PKW. Spart euch das Geld für die überteuerten "Motorradöle" lieber.
Auch hier spreche ich aus eigener Erfahrung.
Huskyschrauber
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Beitrag von Huskyschrauber »

Naja, dann haste noch die das gute LiquiMoly mit gutem MoS-Zusatz eingefüllt. Molybdänsulfid ist dazu da um Reibung zu mindern, das kannste in ner Nass-Kupplung aber am wenigsten brauchen.
ulf
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Re: .

Beitrag von ulf »

ViSa hat geschrieben:Hi,

[...]
Zum Thema Öl & Kupplung ... bitte fühlt euch nicht angegriffen aber das Synthetiköl und Nasskupplungen sich nicht vertragen ist schlichtweg dummes Stammtischgequatsche !!
[...]
ViSa

P.S.
Es gibt kein extra "Motorrad-Synthetiköl" das steht zwar auf den Kanistern drauf, ist jedoch nur Leuteverdummung.
In erster Linie unterscheiden sich diese in der Gebindegröße (3L statt 5L ) Meistens sind das eh nur Verkaufsargumente der Ölfirmen um mehr Geld pro Liter zu verdienen ... schließlich gibt es ja deutlich weniger Moppeds wie PKW. Spart euch das Geld für die überteuerten "Motorradöle" lieber.
Auch hier spreche ich aus eigener Erfahrung.
Hallo

Gut, daß das jetzt klar ist. Wenn ich dann das nächste mal ein Motorrad mit rutschender Kupplung in Synthetik Öl habe, bei der weder Federn noch Beläge an der Verschleißgrenze sind, werde ich dem einfach sagen, daß das nur Stammtischgequatsche ist und es sich nicht so haben soll. Das wird es dann sicher auch gleich einsehen und fortan wieder mit richtig schließender Kupplung seinen Dienst tun ;-).


Gruß Ulf
ViSa
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Beitrag von ViSa »

Ich weiß nicht ob Husqvarnas da vielleicht die Ausnahme bilden ... aber alle Moppeds (Superbikes) die ich bisher gefahren habe sind mit Synthetikölen (z.B. Castrol 10W 60; Mobil 1 Formula 5W 50 ; Shell Helix 5W 50 usw.) einwandfrei gelaufen.

Vor allen Dingen wundert mich das ja besonders deshalb weil es sogar selbst vom Hersteller empfohlen wird. Siehe:
Das man kein Synthetik-Öl einfüllen soll dachte ich auch mal, aber laut Werkstatt-Handbuch soll da ein AGIP SINT 2000 RACING rein, und das ist doch ein Synt. Öl, oder nicht ?
Molybdänsulfid (MoS2) hat nichts mit Synthetiköl zu tun !
Das ist nur ein Zusatz den einzeln zum Nachfüllen erhält oder schon beriets im Öl enthalten ist ... dann steht auf dem Kanister auch MoS2 drauf.

Wird meistens von LiquiMoly angeboten halte persönlich davon aber nichts.

Lassen wir diese Ölgeschichte einfach bleiben man kann 100 Leute dazu befragen und erhält 100 verschiedene Antworten ;-)

Ich werde mich hier noch ein wenig über die TE informieren und wenn ich Sie denn mal habe einfach das S-Öl testen dann werde ich ja sehen was dabei rauskommt.

ViSa
Marcus
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Beitrag von Marcus »

Husqvarna bildet da auch keine Ausnahme. Es ist nur so, dass in einigen Ölen Additive drin sind, die beim PKW Motor gut ankommen, aber beim Motorrad mit Nasskupplung tödlich für die Reibscheiben sind :shock:

Die sogenannten Öle für Motorräder haben diese Additive nicht und das will uns der Hersteller nur damit sagen. Die billig Öle haben diese naturlich auch nicht und daher kommt dieses Gerücht, man solle kein S-Öl benutzen.

Ich kann nur jedem raten, gutes S-Öl für Motorradmatoren zu benutzen, dann läufts auch mit der Husky wie geschmiert.
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nitro

Beitrag von nitro »

Moinsen. Also ich kann dem was Markus geschrieben hat nur zustimmen....Habe bisher keine schlechte Erfahrungen mit ganz normalem Synthetiköl gemacht. Das mit diesen laut Hersteller so tollen Zusätzen (Additive) ist sicherlich richtig, diese Stoffe machen auch anderen Motoren, egal ob PKW, Motorrad, zu schaffen und das nicht nur wegen der Kupplung......sondern oft wegen der chemischen Zusammensetzung, kann wohl bei älteren Motoren schädlich für Lagerschalen usw sein......
Will hier auf keinen Fall Superschlau klingen......habe diese Aussagen von nem ehemaligen Lehrer von mir ( Motorenbau ) erzählt bekommen, vieleicht kann man damit ja was anfangen...... :oops:
Zur 610 ich denke einfach wenn man die Motoren ordentlich warm fährt, etwas mit Hirn bewegt, und die Ölwechsel nicht verpennt....gehts auf jeden Fall gut.
Hatte mit meiner 610te Bj. 96 nie Probleme......
ViSa
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Beitrag von ViSa »

Das mit diesen laut Hersteller so tollen Zusätzen (Additive) ist sicherlich richtig, diese Stoffe machen auch anderen Motoren, egal ob PKW, Motorrad, zu schaffen und das nicht nur wegen der Kupplung......sondern oft wegen der chemischen Zusammensetzung, kann wohl bei älteren Motoren schädlich für Lagerschalen usw sein......
Lagerschäden:
Das liegt daran das die Synth. Öle eine "reinigende Wirkung" haben. das heißt das der vorhandene Schwarzschschlamm und andrere Ablagerungen ausgewaschen werden.
Klingt im ersten Moment gut ... kann aber für ältere Motoren durchaus den Tod bedeuten, da dadurch die Lagertoleranzen unzulässige Werte erreichen ( Zuviel Spiel ).
Dürfte bei Husky jedoch keine große Rolle spielen da hier die Lagerung keine Gleit- sondern Kugel bzw. Nadellager sind.


Zum Thema Kupplung siehe das Zitat das ich Marcus per PN schrieb:

"Aaaalso:
Mit der Aussage "Ausnahme/Husqvarna" meinte ich eignetlich nur warum können es die japanischen Strassenmopeds alle ab und Husky nicht ?

Dann ist die Konstruktion Sch**** und es hätte kein Mopped werden dürfen ! Sorry, ist aber meine Meinung.

Bedenke bitte das die Moppeds ( Egal ob Enduro oder Strasse ) alle im Vergleich zum PKW ( Hubraumbezogen ) deutlich mehr leisten.

Und in so einen leistungsstarken Motor soll ich dann, wie manche hier meinen, Mineralöl kippen ?!?
Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz ... egal wie oft gewechselt wird.
Mineralöl hat nie die Qualität und Schmiersicherheit wie Synthetiköl !

All das mit den rutschenden Kupplungen ist aus den Urzeiten des S-Öls enstanden, es gab diese Probleme anfangs ja auch wirklich.

Aber die Fahrzeug und Öl Industrie haben sich weiterentwickelt ... heute ist das kein Problem mehr.Wie ich bereits schrieb habe ich alle meine Japan-bikes mit "PKW-Synth-Ölen", weil billiger, gefahren.
Ich war immer "hart am Gas" unterwegs und nicht eine einzige hat wegen der Kupplung aufgegeben."


Wie gesagt ist eh ne Glaubensfrage ... da können wir 1.000 Seiten lang drüber diskutieren wird eh nichts bei rauskommen. ;-)

ViSa
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