Habe beschlossen mir den Andreani Satz zu spendieren und di eFedern zu wechseln, incl. der Buchsen -
Bleibt noch das Gabelöl- ich werd es natürlich mit dem von Andreani vorgegebenen Öl machen zuerst-
wieviel gehört normalerweise rein?
Fahrwerkseinstellung
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Tempico
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Re: Fahrwerkseinstellung
An meiner Schwarzen in diesem Herbst ein Andreani Cartridge Kit für die Gabel und einen Öhlins HA137 eingebaut. Kauf und Einstellungen über TTSL-Rennsporttechnik, Tel. 02462-9089810, info@ttsl.de. Kann ich nur empfehlen.
Für die "R" gibt's von Andreani ein "piston Kit". Kostenpunkt ca. 210€
Wir sehen uns im Juni,

Für die "R" gibt's von Andreani ein "piston Kit". Kostenpunkt ca. 210€
Wir sehen uns im Juni,
Re: Fahrwerkseinstellung
So hab ja jetzt an meiner "ohneR" nachdem ein Gabelholm gesifft hat die Gabel "machen" lassen.
Das Stuckern beim Anbremsen von Kurven auf Bodenwellen hat mich echt fertig gemacht. Nachdem der ortsansässige Fahrwerkstuner(Pepe Racing) sich der Gabel angenommen hatte und für kleines Geld wirklich eklatante Verbesserungen erzielen konnte hat sich das Problem dann leider nach hinten verschoben. Durch das bessere Funktionieren Vorne wars jetzt Hinten umso unschöner.
Lange Rede kurzer Sinn-da muss was Neues rein. Nur was? Öhlins für 900€? Nö! Wilbers ist mir irgendwie unsympathisch, aber für 500€ schon dicht an meinen Preisvorstellungen. Mupo war mir zu der Zeit völlig nbekannt und HH-Racetech kam nicht in den Quark mit Infos.
Von einem sehr netten Foristi den Tipp bekommen, dass bei ebay grad ein R-Federbein im Umlauf ist. Angeschaut, Preis verhandelt und zack, gekauft.
Da hier schon mind. 10.000km Laufleistung auf der Uhr standen erst mal ab zum Pepe damit. Öhlins Stützpunkthändler.
Nach 2 Wochen wieder abgeholt und erst mal erfahren, dass er mit dem Fedrebein ein Problem hat! Problem? Warum?
Bei Öhlins sind alle Federbeinfüsse gegossen und mit Seriennummer versehen. Dieses Federbein hat eine aus dem Vollen gefräste untere Aufnahme und keine Seriennummer.
Scheinen wohl extra für die Nuda angepasst.
Egal! Federbein ist in Ordung und nun auch neu gewartet.
Vor dem Einbau folgende Messwerte ermittelt/eingestellt:
Gewicht 3,5Kg
Federlänge 192mm(Vorspannung)
Zugstufe: 18Klicks geöffnet(WHB)
Druckstufe 16Klicks geöffnet(WHB)
Gesamtlänge 385mm(WHB Motard)
Dank der Anleitungen hier im Forum war der Wechsel wirklich keine Hexerei und nach ca. 45min erledigt.
Erstes Probesitzen:
!!!
Was ist denn das? Fühlt sich an wie ne Gewindestange im A...!
Da federt gefühlt nix und durch das höhere Heck ist die Sitzposotion auch komisch.
Federvorspannung im eingebauten Zustand lösen ist mit dem super HeinGericke Universalschlüssel unmöglich- also erst mal Zug und Druckstufe weitere 4Klicks geöffnet und raus auf die Hausstrecke. Ohne Verkleidungsteile! Nach ca 700m stehen die Ordungshüter vor mir, haben aber mit der Beobachtung meiner Hausstrecke und den bösen Buben darauf gaaanz andere Sorgen. Puh.
Also, gesittet die Kurven in Angriff genommen- mit dem neuen Federbein im Heck sowieso dringend angeraten.
Hm, trotz extrem negativer Vorahnung scheint die "Gewindestange" super zu funktionieren. Ist alles noch sehr ungewohnt, aber die Fuhre liegt schön satt auf der Gass und federt sehr angenehm alles weg was da so unter das HR gerät.
Nachdem die Streckenaufsicht genug gesehen hat also noch mal rauf auf die Hausstrecke! Funktioniert wirklich sehr gut! Kein lästiges Gekicke mehr beim Rausbeschleunigen auf Unebenheiten und auch sonst funktioniert das sehr viel besser, als das Sachs.
Hat sich auf alle Fälle gelohnt.
Gewicht Sachs reiche ich noch nach.
Gruss
T
Das Stuckern beim Anbremsen von Kurven auf Bodenwellen hat mich echt fertig gemacht. Nachdem der ortsansässige Fahrwerkstuner(Pepe Racing) sich der Gabel angenommen hatte und für kleines Geld wirklich eklatante Verbesserungen erzielen konnte hat sich das Problem dann leider nach hinten verschoben. Durch das bessere Funktionieren Vorne wars jetzt Hinten umso unschöner.
Lange Rede kurzer Sinn-da muss was Neues rein. Nur was? Öhlins für 900€? Nö! Wilbers ist mir irgendwie unsympathisch, aber für 500€ schon dicht an meinen Preisvorstellungen. Mupo war mir zu der Zeit völlig nbekannt und HH-Racetech kam nicht in den Quark mit Infos.
Von einem sehr netten Foristi den Tipp bekommen, dass bei ebay grad ein R-Federbein im Umlauf ist. Angeschaut, Preis verhandelt und zack, gekauft.
Da hier schon mind. 10.000km Laufleistung auf der Uhr standen erst mal ab zum Pepe damit. Öhlins Stützpunkthändler.
Nach 2 Wochen wieder abgeholt und erst mal erfahren, dass er mit dem Fedrebein ein Problem hat! Problem? Warum?
Bei Öhlins sind alle Federbeinfüsse gegossen und mit Seriennummer versehen. Dieses Federbein hat eine aus dem Vollen gefräste untere Aufnahme und keine Seriennummer.
Egal! Federbein ist in Ordung und nun auch neu gewartet.
Vor dem Einbau folgende Messwerte ermittelt/eingestellt:
Gewicht 3,5Kg
Federlänge 192mm(Vorspannung)
Zugstufe: 18Klicks geöffnet(WHB)
Druckstufe 16Klicks geöffnet(WHB)
Gesamtlänge 385mm(WHB Motard)
Dank der Anleitungen hier im Forum war der Wechsel wirklich keine Hexerei und nach ca. 45min erledigt.
Erstes Probesitzen:
Was ist denn das? Fühlt sich an wie ne Gewindestange im A...!
Da federt gefühlt nix und durch das höhere Heck ist die Sitzposotion auch komisch.
Federvorspannung im eingebauten Zustand lösen ist mit dem super HeinGericke Universalschlüssel unmöglich- also erst mal Zug und Druckstufe weitere 4Klicks geöffnet und raus auf die Hausstrecke. Ohne Verkleidungsteile! Nach ca 700m stehen die Ordungshüter vor mir, haben aber mit der Beobachtung meiner Hausstrecke und den bösen Buben darauf gaaanz andere Sorgen. Puh.
Also, gesittet die Kurven in Angriff genommen- mit dem neuen Federbein im Heck sowieso dringend angeraten.
Hm, trotz extrem negativer Vorahnung scheint die "Gewindestange" super zu funktionieren. Ist alles noch sehr ungewohnt, aber die Fuhre liegt schön satt auf der Gass und federt sehr angenehm alles weg was da so unter das HR gerät.
Nachdem die Streckenaufsicht genug gesehen hat also noch mal rauf auf die Hausstrecke! Funktioniert wirklich sehr gut! Kein lästiges Gekicke mehr beim Rausbeschleunigen auf Unebenheiten und auch sonst funktioniert das sehr viel besser, als das Sachs.
Hat sich auf alle Fälle gelohnt.
Gewicht Sachs reiche ich noch nach.
Gruss
T
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Verzückung waagerecht zum Ohr hin abfliessen
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Re: Fahrwerkseinstellung
Das mit dem gefrästen Federbeinfuß ist ja echt kurios 
Na gut, Hauptsache es funktioniert ...besser
Habe jetzt nicht verfolgt, wie tief Du Dich da schon mit beschäftigst hast,
nur solltest Du, von Anpassungen der Dämpfung, versuchen den Negativfederweg anzugleichen.
Vielleicht hilft Dir ja: R-Fahrwerkseinstellung: fredo-Setup
Na gut, Hauptsache es funktioniert ...besser
Habe jetzt nicht verfolgt, wie tief Du Dich da schon mit beschäftigst hast,
nur solltest Du, von Anpassungen der Dämpfung, versuchen den Negativfederweg anzugleichen.
Vielleicht hilft Dir ja: R-Fahrwerkseinstellung: fredo-Setup
fredo ...
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Re: Fahrwerkseinstellung
Hoi Tzämä
Wie in der WA-Gruppe versprochen möchte ich das Thema Federvorspannung finale aufarbeiten, leider habe ich das nach dem Feder-Tausch und dem Tausch der Shims nicht mehr nachgeführt. Sry
Es gibt etliche Vids im Netz die die Einstellungen von Federvorspannung erläutern... leider liegen da viele falsch und schrauben falsch, denn am Anfang steht immer die richtige Federrate
Diese wird folgendermassen ermittelt... und nur soo !!!!
Erstmal werden sämtliche Ventile komplett geöffnet... wenn bei der Druckstufe ein High- und Lowspeed verbaut ist gillt das für beide.
Ansonsten wird das Ergebniss schon minimal verzerrt.
Jeder Hersteller einer Feder gibt eine Federvorspannung an die für ein gutes funktionieren dieser eingehalten muss.
Nachfolgende Ausführen sind nur für die R
Dämpfer von Öhlins:
Die ausgebaute Länge, zur Kontrolle, ist 190mm.
Diese soll vorgespannt werden auf 181mm.
Gabel Sachs:
von ganz geöffnet 5 Umdrehungen schliessen.
Jetzt wird mit Kleidung gemessen, wie ist schon zu genüge erklärt wurde und machen auch viele richtig gut auf der Tube
Bekommt ihr die Werte nicht hin... ( zumindest auf ein paar mm ) ist die Federrate einfach falsch.
es bringt nichts die Federvorspannung komplett raus zu drehen um auf die Masse zu kommen.
Die Folge ist mit einer zu harten/weichen Feder dasss die Hydraulik, Shims, nicht zum arbeiten kommen.
Ich bin fahrfertig mit Ausrüstung ca 68 Kg
Im Dämpfer habe ich eine 90er verbaut, bei der Gabel sind die Federn, einfachheitshalber, von der nicht R mit 6,5 drinn.
Hinten passt das recht gut, vorne sind die, beim ausmessen, immer noch zu hart und 6er wären angebracht.
Meine Anpassung der Vorspannung:
Ich habe das Fahrwerk gerne straff.( nicht hart mit falscher Federrate.)
Hinten hab ich die Feder auf 177mm Vorgespannt.
Da ich vorne, messtechnisch nicht optimal bin, habe ich von ganz offen nur 1 3/4 Umdrehungen zu geschraubt. Da bleibt noch ein bisschen was zum öffnen und bin noch halbwegs Safe, hatte aber nie das Bedürfnis das weicher zu stellen. Im normalen Strassnebetrieb nutze ich, mit Kontroll-O-ring, 105mm Federweg.
Abweichung Renne:
Da wird natürlich noch eine ganze Ecke straffer gefahren, es gibt keine Unebenheiten und Absätze die das Fw ausgleichen muss. Durch die mehr Vorspannung ist das Fw sofort bereit für die höheren Drücke durch Fliehkraft und permanente Vollbremsungen. Die Feder bleibt also die selbe wir nehmen ihr quasi nur einen Teil der Arbeit ab.
Dämpfer:
Einfachheitshalber habe ich den Rest Gewinde unten an der Feder gemessen und als Sollmass aufgeschrieben. Ist einfach mühselig die Federlänge zu messen.
Sollmass 23mm für die Renne erhöhe ich die Vorspannung auf 32 mm sichtbares Gewinde. Die Federlänge ist mir dann schnuppe.
Gabel:
Die Vorspannung mach ich zusätzlich 6 Umdrehungen zu.
Das sind für mich Eckdaten die ich als Grundabstimmung für die Renne habe. Sind fein notiert im Rennebuch.
Je nach Renne weiche ich von dieser Grundabstimmung ab. Ein kleiner Kurs mit vielen engen Kurven braucht nicht die selbe Federvorspannung wie eine flüssige Strecke mit 160 Kmh und Knie am Boden.
Jede Strecke bekommt bei mir eine herausgefahrenes Datenblatt damit ich ab dem ersten Turn bereit bin.
Druck- und Zugstufen Einstellung:
Ich möchte bewusst keine Angaben dazu machen. In meiner Gabel ist ein anderes Shimspaket verbaut, das orgi ging beim fahren, mit der weicheren Feder, und auf dem Prüfstand auf Block. Mein freundlicher hat dann selber Shims angefertigt. Hinten blieb es original.
Druck- und Zugeinstellungen muss jeder selber erFAHREN, die Geschmäcker sind da verschieden. Schraubt im extremis beim testen von beinahe zu bis beinahe offen und findet euer Ding. Aber immer nur eine "Amtshandlung"... nie Druck und Zug gleichzeitig, ansonsten wisst ihr nicht was die Verbesserung/Verschlechterung war.
Eine Notiz am Rande, wenn ihr Lenkerpendeln aus der Kurve oder beim freihändigen fahren bei ca. 100 Kmh habt, ist das auch ein Zeichen für eine zu harte Feder hinten. aber 8ung... auch flattrige Kleidung kann das auslösen... Cross Shirt o.ä.
Was ein passendes Fw ausmacht habe ich gestern bei einem Besuch an einem MX-Rennen wieder erleben dürfen.
Da ist mir ein Fahrer aufgefallen der in der Kurven/Anliegern einen Sau-Speed hatte. Auf der geraden, geradewegs auf mich zu, hatte sein Hinterrad wild li/re ausgeschlagen, beim anbremsen Lenkerpendeln ohne Ende. Mein Kumpel sah den auch und meinte er sei Blitzschnell, ich sah aber dass er das nicht durchstehen wird. Erste Runde P 4.... Mitte Rennen P3.. im letzten Drittel des Rennens gings dann bis P9 nach hinten.
Über Mittag mit der Familie Fw eingestellt und erklärt was wie wo. Haben interessiert zu gehört und wir haben aufs Gratwohl was verstellt. Lauf 2 als 3ter aus der Ersten Runde.. das halten können, im letzten Drittel immernoch schnell .. den 2ten geholt und immer ca 3 Sek. Abstand zum Führenden, dieser merkte dann aber dass der Vorsprung weniger wird, brach dann komplett ein und in der Letzten Runde gab es den Führungswechsel !! Nach dem Rennen beim Auslauf fuhr er zu mir.. riss die Brille vom Helm und hatte ein Grinsen bis an den Hinterkopf und meinte er sei nicht mal müde... derv wohl schönste Lohn den ich je bekommen habe
Mir bleibt zu hoffen das möglichst viele die Federvorspannung richtig überprüfen und entsprechend handeln... eines kann ich versprechen.... wenn das passt, habt ihr nochmals ein komplett neues Bike
So Long und viel Spass weiterhin
roli
Wie in der WA-Gruppe versprochen möchte ich das Thema Federvorspannung finale aufarbeiten, leider habe ich das nach dem Feder-Tausch und dem Tausch der Shims nicht mehr nachgeführt. Sry
Es gibt etliche Vids im Netz die die Einstellungen von Federvorspannung erläutern... leider liegen da viele falsch und schrauben falsch, denn am Anfang steht immer die richtige Federrate
Diese wird folgendermassen ermittelt... und nur soo !!!!
Erstmal werden sämtliche Ventile komplett geöffnet... wenn bei der Druckstufe ein High- und Lowspeed verbaut ist gillt das für beide.
Ansonsten wird das Ergebniss schon minimal verzerrt.
Jeder Hersteller einer Feder gibt eine Federvorspannung an die für ein gutes funktionieren dieser eingehalten muss.
Nachfolgende Ausführen sind nur für die R
Dämpfer von Öhlins:
Die ausgebaute Länge, zur Kontrolle, ist 190mm.
Diese soll vorgespannt werden auf 181mm.
Gabel Sachs:
von ganz geöffnet 5 Umdrehungen schliessen.
Jetzt wird mit Kleidung gemessen, wie ist schon zu genüge erklärt wurde und machen auch viele richtig gut auf der Tube
Bekommt ihr die Werte nicht hin... ( zumindest auf ein paar mm ) ist die Federrate einfach falsch.
es bringt nichts die Federvorspannung komplett raus zu drehen um auf die Masse zu kommen.
Die Folge ist mit einer zu harten/weichen Feder dasss die Hydraulik, Shims, nicht zum arbeiten kommen.
Ich bin fahrfertig mit Ausrüstung ca 68 Kg
Im Dämpfer habe ich eine 90er verbaut, bei der Gabel sind die Federn, einfachheitshalber, von der nicht R mit 6,5 drinn.
Hinten passt das recht gut, vorne sind die, beim ausmessen, immer noch zu hart und 6er wären angebracht.
Meine Anpassung der Vorspannung:
Ich habe das Fahrwerk gerne straff.( nicht hart mit falscher Federrate.)
Hinten hab ich die Feder auf 177mm Vorgespannt.
Da ich vorne, messtechnisch nicht optimal bin, habe ich von ganz offen nur 1 3/4 Umdrehungen zu geschraubt. Da bleibt noch ein bisschen was zum öffnen und bin noch halbwegs Safe, hatte aber nie das Bedürfnis das weicher zu stellen. Im normalen Strassnebetrieb nutze ich, mit Kontroll-O-ring, 105mm Federweg.
Abweichung Renne:
Da wird natürlich noch eine ganze Ecke straffer gefahren, es gibt keine Unebenheiten und Absätze die das Fw ausgleichen muss. Durch die mehr Vorspannung ist das Fw sofort bereit für die höheren Drücke durch Fliehkraft und permanente Vollbremsungen. Die Feder bleibt also die selbe wir nehmen ihr quasi nur einen Teil der Arbeit ab.
Dämpfer:
Einfachheitshalber habe ich den Rest Gewinde unten an der Feder gemessen und als Sollmass aufgeschrieben. Ist einfach mühselig die Federlänge zu messen.
Sollmass 23mm für die Renne erhöhe ich die Vorspannung auf 32 mm sichtbares Gewinde. Die Federlänge ist mir dann schnuppe.
Gabel:
Die Vorspannung mach ich zusätzlich 6 Umdrehungen zu.
Das sind für mich Eckdaten die ich als Grundabstimmung für die Renne habe. Sind fein notiert im Rennebuch.
Je nach Renne weiche ich von dieser Grundabstimmung ab. Ein kleiner Kurs mit vielen engen Kurven braucht nicht die selbe Federvorspannung wie eine flüssige Strecke mit 160 Kmh und Knie am Boden.
Jede Strecke bekommt bei mir eine herausgefahrenes Datenblatt damit ich ab dem ersten Turn bereit bin.
Druck- und Zugstufen Einstellung:
Ich möchte bewusst keine Angaben dazu machen. In meiner Gabel ist ein anderes Shimspaket verbaut, das orgi ging beim fahren, mit der weicheren Feder, und auf dem Prüfstand auf Block. Mein freundlicher hat dann selber Shims angefertigt. Hinten blieb es original.
Druck- und Zugeinstellungen muss jeder selber erFAHREN, die Geschmäcker sind da verschieden. Schraubt im extremis beim testen von beinahe zu bis beinahe offen und findet euer Ding. Aber immer nur eine "Amtshandlung"... nie Druck und Zug gleichzeitig, ansonsten wisst ihr nicht was die Verbesserung/Verschlechterung war.
Eine Notiz am Rande, wenn ihr Lenkerpendeln aus der Kurve oder beim freihändigen fahren bei ca. 100 Kmh habt, ist das auch ein Zeichen für eine zu harte Feder hinten. aber 8ung... auch flattrige Kleidung kann das auslösen... Cross Shirt o.ä.
Was ein passendes Fw ausmacht habe ich gestern bei einem Besuch an einem MX-Rennen wieder erleben dürfen.
Da ist mir ein Fahrer aufgefallen der in der Kurven/Anliegern einen Sau-Speed hatte. Auf der geraden, geradewegs auf mich zu, hatte sein Hinterrad wild li/re ausgeschlagen, beim anbremsen Lenkerpendeln ohne Ende. Mein Kumpel sah den auch und meinte er sei Blitzschnell, ich sah aber dass er das nicht durchstehen wird. Erste Runde P 4.... Mitte Rennen P3.. im letzten Drittel des Rennens gings dann bis P9 nach hinten.
Über Mittag mit der Familie Fw eingestellt und erklärt was wie wo. Haben interessiert zu gehört und wir haben aufs Gratwohl was verstellt. Lauf 2 als 3ter aus der Ersten Runde.. das halten können, im letzten Drittel immernoch schnell .. den 2ten geholt und immer ca 3 Sek. Abstand zum Führenden, dieser merkte dann aber dass der Vorsprung weniger wird, brach dann komplett ein und in der Letzten Runde gab es den Führungswechsel !! Nach dem Rennen beim Auslauf fuhr er zu mir.. riss die Brille vom Helm und hatte ein Grinsen bis an den Hinterkopf und meinte er sei nicht mal müde... derv wohl schönste Lohn den ich je bekommen habe
Mir bleibt zu hoffen das möglichst viele die Federvorspannung richtig überprüfen und entsprechend handeln... eines kann ich versprechen.... wenn das passt, habt ihr nochmals ein komplett neues Bike
So Long und viel Spass weiterhin
roli