E10 Neuigkeiten

Hier kann im Rahmen der Netiquette nach Herzenslust geschwafelt werden! Hier kann alles eingetragen werden, was in keines der anderen Foren passt, aber irgendwie mit HVA und Zweiradsport zu tun hat.

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Don
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E10 Neuigkeiten

Beitrag von Don »

Klick!

Unmöglich: Mein Peugeot ist zu alt, meine Aprillia hat auch noch keine Erlaubnis vom Hersteller, und lediglich meine Husqvarna darf E10 tanken.

Sprit in Ösiland kostet übrigens derzeit auch fast 1,40€. Allerdings gibt es hier noch kein E10. ;-)

Gruß,
:king: Don
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dr.-hasenbein
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Re: E10 Neuigkeiten

Beitrag von dr.-hasenbein »

Don hat geschrieben:(...)lediglich meine Husqvarna darf E10 tanken.(...)
Gruß,
:king: Don
*hust* :arrow:

Hallo


Nach bisherigen Erkenntnissen darf bei den bereits produzierten Husqvarna Fahrzeugen der neue
E10 Kraftstoff vorerst nicht verwendet werden.

Natürlich werden weiterhin Verträglichkeits- und Langzeittests durchgeführt, doch solange nicht
eindeutig bewiesen ist, dass die Motoren den Kraftstoff ohne Schaden vertragen, bitten wir Sie das
Tanken des neuen Kraftstoffes bis auf weiteres zu vermeiden.

Bei Neuentwicklungen der Motoren etc. wird die Verträglichkeit von E10 bereits berücksichtigt,



Mit freundlichen Grüßen

Moto-Sport Handels AG


gibt jetzt aber auch wirklich schon genug Themen dazu hier im Forum :!:
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Two-stroker
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Beitrag von Two-stroker »

Sprit in Ösiland kostet übrigens derzeit auch fast 1,40€. Allerdings gibt es hier NOCH kein E10.
so ists wohl besser ;-)
(Verkauft) WRE 125 Bj. 95-97???

(Verkauft) WR 360 Bj. 95 neuaufbau und umbau auf 2005

TXC 450 BJ. 08
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Don
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Re: E10 Neuigkeiten

Beitrag von Don »

dr.-hasenbein hat geschrieben:
Don hat geschrieben:(...)lediglich meine Husqvarna darf E10 tanken.(...)
Gruß,
:king: Don
*hust* :arrow:

Hallo


Nach bisherigen Erkenntnissen darf bei den bereits produzierten Husqvarna Fahrzeugen der neue
E10 Kraftstoff vorerst nicht verwendet werden.

Natürlich werden weiterhin Verträglichkeits- und Langzeittests durchgeführt, doch solange nicht
eindeutig bewiesen ist, dass die Motoren den Kraftstoff ohne Schaden vertragen, bitten wir Sie das
Tanken des neuen Kraftstoffes bis auf weiteres zu vermeiden.

Bei Neuentwicklungen der Motoren etc. wird die Verträglichkeit von E10 bereits berücksichtigt,



Mit freundlichen Grüßen

Moto-Sport Handels AG


gibt jetzt aber auch wirklich schon genug Themen dazu hier im Forum :!:
Hmmm? In der Motorrad hatte Husqvarna doch okay gegeben? :shock: Okay, wenn der Zupin (MSHaG) das so schreibt glaube ich das auch. Also doch kein E10. Trotzdem hier der Text von MOTORRAD ONLINE:
http://www.motorradonline.de/de/news/recht-und-verkehr/modelluebersicht-zur-vertraeglichkeit-von-e-10-bio-ethanol/345357 hat geschrieben:Der Einsatz von E-10-Krafstoffen ist bei allen aktuellen und älteren Modellen der Marke unbedenklich. Allerdings ist zu beachten, dass die in der entsprechenden Betriebsanleitung empfohlene Krafstoffqualität (z.B. 95 oder 98 ROZ/RON) eingehalten wird.
NA SUPER, keines meiner Fahrzeuge verträgt den Schrott. Echt klasse. :meck: :kadw:
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DHX_77
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Re: E10 Neuigkeiten

Beitrag von DHX_77 »

Don hat geschrieben:Klick!

Unmöglich: Mein Peugeot ist zu alt, meine Aprillia hat auch noch keine Erlaubnis vom Hersteller, und lediglich meine Husqvarna darf E10 tanken.

Sprit in Ösiland kostet übrigens derzeit auch fast 1,40€. Allerdings gibt es hier noch kein E10. ;-)

Gruß,
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Warum zweimal das gleiche Thema..... klick mich Baby


Grüße....
Jockel
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Beitrag von Jockel »

Hi,
ehrlich gesagt ist das ganze E10 gelaber für mich so was von kakke, dass glaubt ihr nicht. Ich weiß echt nicht warum in der Presse e.c.t.p.p. so ein Wind gemacht wird. Nun mal ein paar Fakten:
1. Der Super Kraftstoff ist schon seit Jahre E5.
2. Äthanol kreift Gummidichtungen, Einspritzdüsen u.s.w. an.
3.Freigabe heißt: Wenn irgentetwas an irgentein Bauteil durch den Kraftstoff ungünstig beeinflußt wird. Hält der jenige den Arsch hin.
4.An vielen Tankstellen ist E10 ausgeschrieben aber Super drinn. Die meißten haben kein E10.

zu 1.
Auf ein paar Teile mehr oder weniger kommt es nicht drauf an.
zu 2.
In dem Bereich von bis zu 20/25% ist es meiner Meinung recht unbedenglich. Solange kein Vergaser ins Spiel kommt. Würde mir bei einer höheren oder etwa ab dieser Grenze eher gedanken um meinen Schwimmer machen, dass er nicht aufquillt.
zu 3.
Hätte auch kein Bock Geld für andere zu zahlen. Nur weil an dem einen oder anderen Bauteil, es auch nur eine winzige Möglichkeit gäbe, dass mann buzze müßte.
zu 5.
Bin der Meinung das alle kein E10 haben. Super wird auch für alle aus einem Faß gezapft. Es bekommt jeder Hersteller nur sein Schnäpschen dazu. Farbe und Aditive. Inhaltsstoffe müßen bei allen gleich sein.


Fakt ist auch, dass sich die Mineralölfirmen gegen das E10 sind. Genauso wien dazumal gegen das Normal Benzin waren. Für uns Verbraucher ist es insofern Oberscheisse, da sie die Sprittpreise des E 10 an die Super Preise anpassen. Super (E5) muß dann natürlich um 5cent teuerer sein. Und haben wir uns an den teuereren Sprit gewöhnt, kann mann nach Einführung des E10 Spritt (wenn es tatsächlich am Hahn verkauft wird). Einwenig den Sprittpreis senken und schwupps pändelt er sich auf mini 1,50eur. . Warum sollte die Regierung was dagegen haben ??? Schimpfen kräftig über den Sprittpreis der Ölkonzerne. Machen sich die Taschen dick und reiben sich die Hände. Tolles Ablenkungsmarnöver. Wie viel % Steuern sind auf dem Kraftstoff ??? Was macht es aus, wenn 1cent Erhöung der Ölkonzerne dazu kommt ??? Was kostet den 1l Heitzöl und was 1l Diesel ??? Ist eigentlich die gleiche Suppe und Heitzöl ist nicht ohne Steuern.
ICH WILL ENTLICH EIN BEZAHLBARES VERNÜNFTIGES E- AUTO.
Nur wenn es alle haben gibt es ein Spezialstecker zu laden. Und ein Zähler mit besonderem Besteuerungstarif.
Warum gibt es heute kein vernünftiges Auto mehr ??? Entweder Vollausstattung. Oder bei den 3l Autos vieles Leichtbau, mit Suppkarrräder ansonsten keine besondere Besteuerung. Oder Karren ist tonnenschwer mit integrierten Fahrautomat. Bei einem effektiven Sprittverberbrauch zwischen 6-7l auf 100km beim Benziner wird Ablausgeklattscht. Das kann mein 20 Jahre alter schon. Und wenig Gefühl zur Fahrbahn hat mann bei den Neuen meist auch. egal ob die Räder oder Bremse (Weg zum dosieren in Verbindung mit zu großer Bremskraftverstärkung).
Das Konzept des neuen Jahrtausend könnte so aussehen:
-Kostengünstiger Leichtbau
-minimale Ausstattung
-E-Motor an allen Rädern in der Nabe verbaut
-Batt mit Reichweite um die 60km
-Vmax gut 200km/h
-Stelzermotor mit einem Wirkungsgrad um die 80% bei einer 3-4fachen Standzeit bei deutlich geringeren Unterhaltungskosten
-Kein Getriebe, Antriebswellen e.c.t. verbaut, die für deutliche Reibungsverluste sorgen.
-Stelzermotor ist nur in Verbindung mit einem Generator als Batterieersatz zu verbauen.
Da sollten gut 100PS sattes Drehmoment bei 3-5 l auf 100km möglich sein. Wenn der Motor den Strom zu fahren erzeugt. Ansonst aus der Batt. sollten deutlich geringere Verbrauchswerte erreicht werden. Das wäre für mich ein Konzept der Zukunft. Der Otto-/ Dieselmotor ist jetzt weit über 100Jahre alt. Möchte einen sehen der mit Fahrzeugtechnik von vor 100 Jahren fahren möchte. Aber der Motor ist meiner Meinung nach der Schwachpunkt. Für ein Autokonzept des Jahres jenseits des Jahres 2000. Willkommen im neuen Jahrtausend, sorry im vergangen Jahrtausend.
Alle gugge ein blöd an, wenn mann den alten Mist fährt. Weil alle ja das Neueste fahren. Ich sage: Genau die fahren den alten Mist aus dem letzten Jahrtausend. Wie ich. Nur im neuen Luck mit mehr Gimmigs, die das Auto mit mehr Spritt auf 100km bewegen. Na super Ingo.

So jetzt bin ich leider wieder ins jenseits des Off- Tropic Bereiches abgetrifftet. Aber habe eine Ausrede dafür.
MEINE HALSSCHLAGARDERN



Gruß Jockel
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tokiodrifter
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Beitrag von tokiodrifter »

Es gab mal einen 3L Lupo. Der war verhältnismäßig bezahlbar.
Hat kein Schwanz gekauft.
Und den gabs vor jaaaaahren schon. Also muss es heute defintiv möglich sein mit fortgeschrittener Technik mehr von den Karren zu bauen.
Nur scheinbar hat da keiner interesse dran.
Und woher kommt eig. der strom für ein elektroauto? Aaaaaah genau! Aus der Steckdose. ;-)
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Beitrag von Huskyschrauber »

Nur hat der die 3L nur mit abgestellten Motor bergab geschafft....
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Don
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Beitrag von Don »

tokiodrifter hat geschrieben:Und woher kommt eig. der strom für ein elektroauto? Aaaaaah genau! Aus der Steckdose. ;-)
Richtig. Und wo kommt der wiederum her? Aaaaah genau! Aus dem nächsten Kohle- oder Atomkraftwerk. Wie verblüffend umweltfreundlich.

@Jockel
Soweit ich weiß ist der Stelzermotor ein seit ewigen Zeiten erdachtes, bis heute theoretisches Wunschkonzept. Genauso gut könnte ich sagen, ich will endlich dass meine 125er 50PS hat und dabei nur 2l/100km verbraucht.

@schrauber
Stimmt schon, trotzdem war der 3L Lupo mit zwischen 4 und 5 Liter sehr sparsam. Allerdings war das unser alter 205er Diesel auch (4,0-5,0l/100km, selbst erprobt), und der hatte keine Trennscheibenräder oder war irgendwie abgespeckt für damalige Verhältnisse.

Leider heißt Fortschritt bei den Autos meistens nur mehr Leistung bei gleichem Verbrauch, statt weniger Verbrauch bei gleicher Leistung. Meinen 205er mit 75PS fahre ich zwischen 6 und 7l Benzin/100km. Ein neuer 1.4TSI Polo hat zwar über 100PS, braucht aber genau das gleiche und bei dem dann gefahrenen Drehzahlbereich ist er auch nicht mit mehr Leistung unterwegs als ich mit meinem Peugeot.
Zuletzt geändert von Don am 05.03.11 - 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
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HuskyBeni
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Beitrag von HuskyBeni »

Durch den erhöhten Produktionsaufwand muss ein 3L Lupo mehr als 300.000km halten, damit sich der verringerte CO2 Ausstoß gegenüber einem normalen PKW rechnet.

Gruß Beni
Jockel
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Beitrag von Jockel »

tokiodrifter hat geschrieben:Es gab mal einen 3L Lupo. Der war verhältnismäßig bezahlbar.
Hat kein Schwanz gekauft.
Und den gabs vor jaaaaahren schon. Also muss es heute defintiv möglich sein mit fortgeschrittener Technik mehr von den Karren zu bauen.
Nur scheinbar hat da keiner interesse dran.
Und woher kommt eig. der strom für ein elektroauto? Aaaaaah genau! Aus der Steckdose. ;-)
1.
3l Lupo, geht wie schiesse und verbraucht mehr. Sobald Änderungen (z.B. Reifendimension größer wird. Gibt es kein 3l Steuervorteil mehr. Braucht also kein Mensch.
2.
Es kommt bei der Stromherstellung weniger auf wie an, sondern auf den Wirkungsgrad. Wenn ein Benziner ein Wirkungsgrad zwischen 35 und gut 40% hat und ein Diesel ein Wirkungsgrad von 38-mitte 40%. Finde ich sehr arm das über die Hälfte des Reingestecken Kj in ungenutze Wärme umgewandelt wird. Geht meiner Meinung nach 1.000x besser.

@ Don
der Technische Fortschritt wird in Kompforelektronik/ Servopumpe/ Klimakompressor verraucht. Die Motoren heute sind präzieser und besser als die Alten. Doch jedes KW was eingespart wird, wird anders wieder verbraucht. Mann muß natürlich auch das Auto anders gestalten. Alles ist um ein Verbrennungsmotor gebaut. Das Konzept muß nun um ein E-Motor gebaut werden. Somit muß ein E- Fahrzeug nicht aussehen wie ein verkleidetes Fahrrad. Aber kann auch nicht aussehen wie eine S-Klasse mit 3 Tonnen Leergewicht.

Der Stelzermotor ist kein theoretisches Wunschkonzept, sondern ein nicht weiterentwickeltes Motorenkonzept.
Guggst Du hier:
http://www.stelzermotor.info/

Dieser Motor ist auch von der Uni Braunschweig auf viele Verhältnisse geprüft worden. Wirtschaftlichkeit, Wirkungsgrad, Herstellkosten e.c.t. . Nur so ein Motorenkonzept würde die Autowirschaft schwer durch einander bringen. ZF und andere Getriebehersteller, Antriebswellenhersteller u.s.w. u.s.w. wären meiner Meinung nach tot. Ölhersteller würden die Produktion e.c.t. recht weit nach unten schrauben. Ist natürlich unwirschaftlich und Verbraucherfreundlich. Verdiehnt mann nix mehr. Weiß halt auch nicht warum mann auf der Stelzerseite noch ein Konzept mit Antriebswellen abbildet. Kann mann sich sparen. Weiß nur das bei meinen gut 70 PS nur 50PS am Rad ankommen.



Gruß Jockel
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Don
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Beitrag von Don »

Ah danke für den Link. Ich verstehe das Konzept aber nicht. Die beiden Kolben bewegen sich also synchron hin- und her. Wie kann aber erfolgt nun eine Kraftübertragung nach außen? Der Motor sieht komplett geschlossen aus. Oder produzieren die Kolben einen Drall? Ich verstehe nicht ganz... :gruebel:

Solche Motorenkonzepte gibt es aber doch zuhauf. Sie alle haben theoretische Vorteile gegenüber dem Verbrennungsmotor, diese Vorteile sind aber in der Praxis dann ungültig, schlecht umsetzbar, unwichtig etc. Ich stehe solchen Neuonstruktionen immer etwas kritisch gegenüber. Schau doch, was ein Wankelmotor alles für theoretische Vorteile hat und wie er sich in der Praxis schlägt; immerhin hat der den entscheidenden Vorteil dass er schon serienfertig ist. Der Vorteil des Wirkungsgrades verpufft (leider) in v.a. Spülverlusten.

Mit dem Vergleich der S-Klasse bringst du genau meine Meinung auf den Punkt. Wir sollten doch eher schauen dass gerade solche Fahrzeuge leichter werden und umweltfreundlicher hergestellt werden. Dann können weiter "unvernünftige" Motoren eingebaut werden und dennoch werden die Dinger umweltfreundlicher.

Oder anders ausgedrückt: Vielleicht sollte ich meinem Peugeot mal einen modernen 1,4l Vierzylinder verpassen. Dann braucht er vielleicht nur noch 4l/100km bei mehr Spitzenleistung! :lol:
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Bieler_92
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Beitrag von Bieler_92 »

Ahaaa @ jockel... Was is das problem bei e 10 und vergaser??
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Schorschi88
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Beitrag von Schorschi88 »

@Jockel: Erklär mal wie du im Winter bei -20°C dein Elektroauto innen aufwärmst. Und wie sich das auf die km Leistung auswirkt..
Dazu kommt noch das sämtliche Akkus auf dieser Welt bei niedriger Temperatur an Kapazität und Spitzenleistung verlieren..

Und was ist mit der Herstellung der Akkus??. Weißt du was für ein Umweg für LiPo Akkus nötig ist, dass der fertig in deinem Auto drin steckt?

Und da fällt mir grad ein, wenn du in den Bergen wohnst, dann gehts mit der Laufleistung auch schnell bergab ;-)

Also als reines Kurzstreckenauto in der Stadt bringt sichs, aber ansonsten...
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clem-bo
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Beitrag von clem-bo »

Schorschi88 hat geschrieben:@Jockel: Erklär mal wie du im Winter bei -20°C dein Elektroauto innen aufwärmst. Und wie sich das auf die km Leistung auswirkt..
Dazu kommt noch das sämtliche Akkus auf dieser Welt bei niedriger Temperatur an Kapazität und Spitzenleistung verlieren..

Und was ist mit der Herstellung der Akkus??. Weißt du was für ein Umweg für LiPo Akkus nötig ist, dass der fertig in deinem Auto drin steckt?

Und da fällt mir grad ein, wenn du in den Bergen wohnst, dann gehts mit der Laufleistung auch schnell bergab ;-)

Also als reines Kurzstreckenauto in der Stadt bringt sichs, aber ansonsten...
bischen weiter denken und alles lesen.. ;-)
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Beitrag von tokiodrifter »

Don hat geschrieben:
tokiodrifter hat geschrieben:Und woher kommt eig. der strom für ein elektroauto? Aaaaaah genau! Aus der Steckdose. ;-)
Richtig. Und wo kommt der wiederum her? Aaaaah genau! Aus dem nächsten Kohle- oder Atomkraftwerk. Wie verblüffend umweltfreundlich.

So isses ;-)

Das der 3L lupo auch müll war weiß ich selber, würde mir auch im leben nicht einen kaufen. Aber dieser elektroautoschrottdreck geht mir auch langsam aufn sack. Wenns ordentlich ausgereift ist und man sich drüber gedanken gemacht hat wo man den strom hernimmt + wie "huskybenny" treffend gesagt hat, die herstellung sinnvoll geschieht... DANN... kann man über sowas nachdenken. Aber solange das noch nicht soweit ist (ich schätze ma es dauert bestimmt noch 5-10 jahre) werde ich weiterhin mein 11L auto fahren und mein 6L motorrad mit gutem gewissen bewegen....
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Beitrag von Jockel »

Don hat geschrieben:Ah danke für den Link. Ich verstehe das Konzept aber nicht. Die beiden Kolben bewegen sich also synchron hin- und her. Wie kann aber erfolgt nun eine Kraftübertragung nach außen? Der Motor sieht komplett geschlossen aus. Oder produzieren die Kolben einen Drall? Ich verstehe nicht ganz... :gruebel:

Solche Motorenkonzepte gibt es aber doch zuhauf. Sie alle haben theoretische Vorteile gegenüber dem Verbrennungsmotor, diese Vorteile sind aber in der Praxis dann ungültig, schlecht umsetzbar, unwichtig etc. Ich stehe solchen Neuonstruktionen immer etwas kritisch gegenüber. Schau doch, was ein Wankelmotor alles für theoretische Vorteile hat und wie er sich in der Praxis schlägt; immerhin hat der den entscheidenden Vorteil dass er schon serienfertig ist. Der Vorteil des Wirkungsgrades verpufft (leider) in v.a. Spülverlusten.

Mit dem Vergleich der S-Klasse bringst du genau meine Meinung auf den Punkt. Wir sollten doch eher schauen dass gerade solche Fahrzeuge leichter werden und umweltfreundlicher hergestellt werden. Dann können weiter "unvernünftige" Motoren eingebaut werden und dennoch werden die Dinger umweltfreundlicher.

Oder anders ausgedrückt: Vielleicht sollte ich meinem Peugeot mal einen modernen 1,4l Vierzylinder verpassen. Dann braucht er vielleicht nur noch 4l/100km bei mehr Spitzenleistung! :lol:

Hi,
der Szelzer Motor bewegt sich hin und her. Das heißt es wird am Kolben eine Verbindug geschaffen. Ist auf der Seite auch beschrieben. Die Lima wird jetzt nicht gedreht sondern es entsteht eine Induktionsspannung, durch die hin und her Bewegung. Wie im Versuch im Schulunterricht.

Der Motor hatte in der Versuchsphase noch 70% Wirkungsgrad. Er hat sich durch Optimierung auf ca. 80% erhöht. Es gibt für Modellefahrzeuge bei Ebay auch Anleitungen zu kaufen. Ist also lange keine theoretische Spinnerrei, sondern ist schon in der Wirklichkeit angekommen. Das Motorenkonzept ist noch nicht so alt. Der Erfinder ist erst vore ein paar Jahren gestorben. Das ist natürlich auch keine Eierlegende Wollmilchsau. Nur ich denke das die Entwicklung nach vorne gehen sollte. Nur so ein Aufwant zu betreiben, um an alten fertig entwickelten Motorenkonzepten weiter zu doktern. Ist prinzipiell nicht verkehrt. Aber es als Heiligtum zu vergöttern, finde ich ehrlich gesagt einfach falsch.

@clembo
Danke schön.

@Bieler_92
Das Vergaserproblem ist bei zu viel Alkohol, dass der Schwimmer aufgeht wie ein Kreppel. Ist aus Kunststoff und der macht das nicht so wirklich auf Dauer mit.

@tokiodrifter
siehe erstens clembo.
Zweitens ist durch den wesentlich bessern Wirkungsgrad des Motors, den fehlenden Verlust im Riehmen des Generators auch nicht vorhanden. Rechne mal die Verluste den Motors an Wärme/ Reibungsverluste u.s.w.. Verluste im Antriebsstrag durch Getriebe, Antriebswellen u.s.w. ab. Was bleibt nach allen Verlusten dann noch an deinem Rad übrig ???? Kj und KW stehen im direkten Verhältnis zu einander. Das heißt wenn ich fast den doppelten Wirkungsgrad habe und die Verluste im Antriebsstrang nicht habe bin ich vorsichtig geschätzt beim halben Sprittverbrauch. Komme einfach mal vom reinen E-Auto weg. Ich rede eigentlich von einem Hybritfahrzeug. Also verbinde 2 Motorenkonzepte miteinander. Es ist meiner Meinung nach nicht machbar ein reines E-Auto zu bauen. Ohne auf eine Möglichkeit zu gehen Batterien zu ersetzten. Das heißt ich brauche ein Generator mit einem super Wirkungsgrad. Nur wie soll der angetrieben werden ??? Macht mann heute bei Chevrolle, VW (in der Versuchsphase) Citroene u.s.w. schon. Nur ich finde einen Diesel als Generatorantrieb ist halbherzig. Wenn es ein Motorenkonzept mit einem besseren Wirkungsgrad gibt.
Mann hat vor Jahren ein Golf 2 mit einem E- Motor umgebaut undf festgestellt das ein Benziner gesammt gesehen ein besseren Wirkungsgrad hat. Aber wenn ich ein Fahrzeug nicht auf ein neues Motrenkonzept umkonstruieren. Wird da nicht dolles raus kommen. Baust in eine Pferdekutsche auch kein Huskymotor ein.


Gruß Jockel
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Beitrag von Don »

Schorschi88 hat geschrieben:@Jockel: Erklär mal wie du im Winter bei -20°C dein Elektroauto innen aufwärmst. Und wie sich das auf die km Leistung auswirkt..
Dazu kommt noch das sämtliche Akkus auf dieser Welt bei niedriger Temperatur an Kapazität und Spitzenleistung verlieren..

Und was ist mit der Herstellung der Akkus??. Weißt du was für ein Umweg für LiPo Akkus nötig ist, dass der fertig in deinem Auto drin steckt?

Und da fällt mir grad ein, wenn du in den Bergen wohnst, dann gehts mit der Laufleistung auch schnell bergab ;-)

Also als reines Kurzstreckenauto in der Stadt bringt sichs, aber ansonsten...
Ich bin da vollkommen deiner Meinung Schorschi.
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Beitrag von Jockel »

Don hat geschrieben:
Schorschi88 hat geschrieben:@Jockel: Erklär mal wie du im Winter bei -20°C dein Elektroauto innen aufwärmst. Und wie sich das auf die km Leistung auswirkt..
Dazu kommt noch das sämtliche Akkus auf dieser Welt bei niedriger Temperatur an Kapazität und Spitzenleistung verlieren..

Und was ist mit der Herstellung der Akkus??. Weißt du was für ein Umweg für LiPo Akkus nötig ist, dass der fertig in deinem Auto drin steckt?

Und da fällt mir grad ein, wenn du in den Bergen wohnst, dann gehts mit der Laufleistung auch schnell bergab ;-)

Also als reines Kurzstreckenauto in der Stadt bringt sichs, aber ansonsten...
Ich bin da vollkommen deiner Meinung Schorschi.
Hi,
lese meine letzte Antwort die für den tokiodrifter geschrieben habe. Dann würdest Du verstehen was ich meine. Eine Fahrzeugbeleuchtung wird nur bei stehenden Motor mit der Batterie gespeißt. Danach von der Lima. ;-)


Gruß Jockel
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Roadrunner
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Beitrag von Roadrunner »

"Stelzermotor", wa ? Das Konzept wurde vor dessen Zeit schon von Colani bei Merceds-Benz vorgestellt, nur in vereinfachter Form. Die haben damals schon im drehzahl-relevanten Bereich für Pkw die Vibrationen nich in den Griff gekriegt und daher das Konzept aufgegeben. ;-)

Steht ja jetzt auch auf dieser HP, dass das Ding nun ausschließlich für Hydropumpen usw. Verwendung finden soll.
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