Torque-Berechnung

Egal welche Husqvarna, HIER wird geschraubt, getunt, repariert und gefachsimpelt !!!

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mimimimi
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Torque-Berechnung

Beitrag von mimimimi »

Servus...
welche Faktoren bestimmen das Anzugsdrehmoment einer Schraube?
Gewindegröße oder was?

Hab ne M14 schraube die ich gerne "richtig" festziehen will - leider habsch keinen Plan wieviel nm da so angebracht sind.
Im Internet sind als ganz grobe Richtwerte für M14 ca 40nm angegeben.

Kann das hier jemand bestätigen?
stocki
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Beitrag von stocki »

über die richtige Vorspannkraft (Anzugsdrehmoment) kann dir ein Tabellenbuch für Metalltechnik und Stahlbau weiterhelfen.
das hängt nämlich ab von :
Einsatzzweck
Schraubenmaterial
Festigkeit
Gewindematrial (wo die Schruabe eingeschraubt wird)
Metrisch oder nicht
Fein oder Regelgewinde

mfg stocki
Zuletzt geändert von stocki am 10.09.09 - 08:32, insgesamt 1-mal geändert.
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poifei
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Ich glaube

Beitrag von poifei »

es hat auch was mit dem zu tun wo die Schraube eingedreht wird , Aluminium,Helicoils z.B. sind ja weicher.... Was willst du denn anziehen, wennns um die Husky geht kannst ja in der Anleitung nachschaun, da stehn die wichtigsten Anzugsdrehmomente drinn.

mfg.toni
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mimimimi
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Beitrag von mimimimi »

Das Problem ist eben, dass es keine Originalschraube und kein Originalgewinde ist ;)
Die Schraube ist die Ölablassschraube unten am Motor.

Ich werd mich Heute in der Werkstatt nochmal informieren was das genau für ne Schraube ist.
stocki
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Beitrag von stocki »

du drehst also eine nicht ori Schraube unten in die Ölablassschraubenöffnung und willst die übermäßig festziehen

einfach mit Handkraft festziehen wie jede andere Ölablassschraube auch

mfg stocki
Master_of_Rolex
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Beitrag von Master_of_Rolex »

stocki hat geschrieben:du drehst also eine nicht ori Schraube unten in die Ölablassschraubenöffnung und willst die übermäßig festziehen

einfach mit Handkraft festziehen wie jede andere Ölablassschraube auch

mfg stocki
Nein, das Gewinde unten im Motorblock ist auch nicht mehr original, da seine alte Ölablassschraube durchgedreht hat, d.h. das Gewinde im Motorblock hinüber war.

Was er da jetzt gemacht hat, dass alles wieder funzt, weiß ich leider auch nicht ^^
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mimimimi
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Beitrag von mimimimi »

Es ist ein neues Gewinde reingeschnitten und ne m14 drin.
Ich hab nie gesagt das ich die Schraube anballern will...moecht mal wissenwo du das rausliest.
Naja handfest wird's wohl tun
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felro
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Beitrag von felro »

Aber nicht unterschätzen, Handfest ist mir ner großen Ratsche net wirklich viel!
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mimimimi
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Beitrag von mimimimi »

hajo das weiss ich auch. wollte da jetzt nicht mit nem 2 meter hebel rangehen ;)

werd sie handrest andrehen und dann noch ne halbe umdrehung mit der ratsche hinterher. wenn sie rausfällt - fällt sie raus.
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

Ich hab nie gesagt das ich die Schraube anballern will...moecht mal wissenwo du das rausliest.
Den hat sicher Dein Username ins grübeln gebracht ... Bild


Gruß Huskytuller ;-)
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tomtom24
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Beitrag von tomtom24 »

da ist doch sicher ne Dichtung drunter oder? Ich mach das immer so: Schraube festziehen bis die dichtung kurz durchrutscht. dann is gut.

Im Bezug auf Deine Aussage des "aussermittigem Einspeichens" könnte ich jetzt auch sagen: nach fest kommt ab.
:ka: :ka: :ka:
Meine Traumfrau: Im Haushalt eine gute Köchin, in der Gesellschaft eine Lady und im Bett eine Nut te ;)
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mimimimi
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Beitrag von mimimimi »

ne dichtung??? also ich hab da bis jetzt noch keine gesehen...


mein satz mit dem aussermittig einspeichen war nicht wirklich ernst gemeint ;) jedem sollte klar sein, dass es spur beeinträchtigt, wenn ich n hinterrad 5 cm nach rechts einspeiche...
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

ne dichtung??? also ich hab da bis jetzt noch keine gesehen...

Na dann roll ma' am nächsten Baumarkt vorbei - die hamm, wenn Du Glück hast, sogar eine aus Kupfer da ... :roll:
Bei der Gelegenheit vielleicht gleich noch 'ne Sicherungsbeilagscheibe (Federring !) mitgenommen ? :gruebel:


Gruß Huskytuller ;-)
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mimimimi
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Beitrag von mimimimi »

naja...

in die Motorölablassschraube unten gehört ge Gummidichtung? Wo soll die denn sitzen :gruebel:
Als ich den letzten Ölwexel mit der letzten Schraube gemacht hab war da mit Sicherheit keine Gummidichtung.
Kupferdichtung for sure...

Wie es da jetzt drin aussieht weiss ich nicht. Die Werkstatt hat das Gedöns ja ausgebohrt und ne neue Schraube von der Louise reingedreht. Hab nur selber das Öl reingefüllt und bin schnell von dem Verein nach Hause gefahren.

Beim nächsten Ölwexel (den ich eh bald mach...vertrau den Jungs da (Späne vom bohren) nicht so) werd ich mal schauen was für ne Schraube die da genommen haben. Der Drehmomentschlüssel ist auch schon auf dem postalischen Weg zu mir.

Wird doch alles noch gut :roll:
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

werd ich mal schauen was für ne Schraube die da genommen haben
... und für diese Schraube besorgt's Du Dir dann 'ne passende Kupferbeilagscheibe (Dichtung !). Zusätzlich vielleicht noch einen Federring zwischen Schraubenkopf und Dichtung, als Schraubensicherung sozusagen ...


Gruß Huskytuller ;-)
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VRRULEZ
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Beitrag von VRRULEZ »

Grundsätzlich dichten Ölablassschrauben immer über einen Kupferdichtring ab. (ist beim Auto genau so).

Dieser Kupferdichtring hat aber in meinen Augen 3 entscheidende Nachteile.

1. Man braucht bei jedem Wechsel einen neuen (und die hat man ja nicht immer gleich zur Hand)

2. Es erfordert schon ein bisschen Drehmoment den Kupferring so zu "verformen" das er sauber absichtet.

3. Hält man sich nicht an Punkt 1, braucht man umso mehr Drehmoment.. was bei Stahl-Schrauben in Alu / Magnesium Motorblöcke eben zum ausreißen führt.

Ich benutze fürs Moppet nur noch Gummi O-Ringe zum abdichten.
Der braucht nur ein geringes Drehmoment um sauber dicht zu halten... ist mehrmals verwendbar.. und raus vibrieren tut da auch nichts, da ja Gummi federt.
Aktuell: TE 510 Modell 2005
Ex: TE 610 Modell 2000 mit MIKUNI TM40.
mco

Beitrag von mco »

Ich habe bei allen Moppeten die ich bis jetzt hatte noch nie Probleme mit den Kupferringen an der Ölablaßschraube.
Habe diesen auch immer wieder verwendet, bis jetzt noch nie gewechselt.
Die Ablaßschraube sauber "handfest" anziehen und gut ist.

Die Ablaßschraube kannst du auch durchbohren und mit einem Zwirbeldraht gegen ein evtl'es eigenrausdrehen sichern.
Habe ich bei meiner Yamsel so gemacht funzt 100%tig.

Gesicherte Yamselölablaßschraube :
Bild

P.S was hat dich der Spaß jetzt eigendlich gekostet Mimimi ?
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ROL4ND
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Beitrag von ROL4ND »

Hmmm, ich verwende auch nen O-Ring an meiner modifizierten Öl-Kontrollschraube, das dichtet bestens, noch mit Draht gesichert und fertig.
Hat man aber auch immer im Blick. Bei der Ablass-Schraube hätte ich persönlich mit nem O-Ring leichte bedenken, zumal die (bei der 510 jedenfalls) auch doof zu durchbohren ist, um sie zu sichern. O-Ringe brauchen ja eigentlich einen "Sitz", damit die sich nicht rausdrücken können. Und noch am Rande, meine 510er hat ne Aludichtung wenn ich mich nicht irre.

Gruß Roland


@Uli, ist das die einzige Ablass-Schraube an der Yamsel :shock: :?:
Derjenige, der sagt: "Es geht nicht", soll den nicht stoeren, der es gerade tut !
zu meinen Supermoto Fotos...
Bildklick...
mco

Beitrag von mco »

ROL4ND hat geschrieben:
@Uli, ist das die einzige Ablass-Schraube an der Yamsel :shock: :?:

Neh, das ist die "Hauptablaßschraube" gibt noch zwei weitere, aus denen kommen aber nur noch ein paar Tropfen wenn die Suppe aus dem Brustrohr abgelassen ist.
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Huskytuller
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Beitrag von Huskytuller »

VRRULEZ hat geschrieben:Grundsätzlich dichten Ölablassschrauben immer über einen Kupferdichtring ab. (ist beim Auto genau so).

Dieser Kupferdichtring hat aber in meinen Augen 3 entscheidende Nachteile.

1. Man braucht bei jedem Wechsel einen neuen (und die hat man ja nicht immer gleich zur Hand)

2. Es erfordert schon ein bisschen Drehmoment den Kupferring so zu "verformen" das er sauber absichtet.

3. Hält man sich nicht an Punkt 1, braucht man umso mehr Drehmoment.. was bei Stahl-Schrauben in Alu / Magnesium Motorblöcke eben zum ausreißen führt.

Ich benutze fürs Moppet nur noch Gummi O-Ringe zum abdichten.
Der braucht nur ein geringes Drehmoment um sauber dicht zu halten... ist mehrmals verwendbar.. und raus vibrieren tut da auch nichts, da ja Gummi federt.
Man kann es drehen und wenden wie man will -

wer es fertig bringt, die Ölblassschraube im Motorboden zu überdrehen, ist im Prizip zu blöde zum schei... :kadw:


Gruß Huskytuller :ldeff:
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